Swinger Club – Kapitel 2

2013-05-04 08.03.29 - Bearbeitet+++

Kapitel 2

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Elliot löste sich nach einiger Zeit von Olivia, entschuldigte, dass er noch duschen wolle bevor sie einkaufen gehen würden. Olivia stand noch einige Minuten auf dem Balkon, starrte auf das Meer heraus und beobachtete die Wellen, die gegen den Strand spülten. Es war eine ganz eigene Schönheit, das Meer. Schon wie Walt Whitman es einst beschrieben hat. 

Du Meer! auch dir ergebe ich mich – ich errate was du sagen willst,Ich sehe vom Gestade deine gekrümmten, lockenden Finger,Ich glaube, du weigerst dich zurückzufluten ohne mich berührt zu haben.Wir müssen zusammen ein Spiel machen, ich entkleide mich; führe mich rasch fort, außer Sicht vom Lande,Bette mich weich, wiege mich in welligen Schlummer,Überschütte mich mit lüsternem Naß – ich kann dir’svergelten.

Es war eines der Lieblingsgedichte ihrer Mutter gewesen. Sie konnte beinahe alles von Whitman auswendig aber dieses war ihr geheimer Favorit. Jeder kennt „Oh Käpt‘n, mein Käpt‘n“, zumindest seit dem Film „Der Club der toten Dichter“.

Langsam wanderte sie in die Küche, schaltete die Kaffeemaschine ein. Noch nie hatte sie solch ein neumodisches Ding bedient, war sich aber sicher, dass es nicht all zu kompliziert sein konnte.

„Liv?“, schrie Elliot aus dem ersten Stock, „Kommst du bitte einmal?“

Als sie langsam die Treppen hinaufstieg, merkte sie erst, wie groß das Haus war. Wahrscheinlich waren es vier Schlafzimmer, vielleicht sogar fünf, eines im Erdgeschoß neben einem kleinen Büro, der Rest im Obergeschoß. Die Wände waren alle in einem sanften Creme gehalten, weiße Buchregale zierten die Seiten, gefüllt mit Paperbacks.  Olivia ließ ihre Finger über die Buchrücken gleiten, der eine oder andere Autor kam ihr bekannt vor.

Der erste Schritt, den sie ihn ihr neues Schlafzimmer setzte, ließ sie lächeln. Das Zimmer war groß, hatte einen offenen Kamin auf der Seite, ein großes modernes Himmelbett auf der anderen, das Zimmer war Weiß, die Bettwäsche weißer Brokat. Das Holz des Bettes war dunkel. Was hätte Olivia dafür gegeben, dieses Bett in ihrer eigenen, richtigen Wohnung auch zu haben. Es schien perfekt. Über dem Bett schwebte eine Art Segel, bespannt mit weißem Stoff.

Doch das Bett war nicht das, was Elliot eigentlich meinte. Er hatte den begehbaren Kleiderschrank entdeckt. Noch nie zuvor hatte El etwas wie dieses gesehen und durch ihren Job waren sie schon in zahlreichen Wohnungen und Kleiderschränken gewesen. Aber dieser? Der gemeinsame …

Olivia betrat den ebenfalls in Weiß gehaltenen Raum und erkannte nun seine Größe. Der erste Vergleich, der ihr kam, war, dass ihr Schlafzimmer in New York wahrscheinlich in diesen Ankleideraum passte. Sie genierte sich beinahe für Einfachheit. Dieser Raum besaß sogar ein Fenster, ein eigenes Fenster. Die Regale reichten bis an die Decke und waren prall gefüllt mit diversen Kleidungsstücken. In der Mitte befand sich ein Tisch mit Laden, in denen sich, nach näherer Betrachtung, Krawatten, Schals, Hauben und andere Accessoires befanden.

„Elliot …“, begann Olivia und gestand sich ein, dass sie beinahe erregt war. Gemeinsam wurden Laden geöffnet und geschlossen, Stoffe angegriffen, Schals umgeworfen, gelacht – bis sie an einen Teil gelangten, der Schranktüren hatte. Zuvor war er ihnen nicht recht aufgefallen aber nun standen sie zuvor und öffneten gemeinsam diesen, unwissend, was dahinter sein könnte.

Geschockt? In gewisser Art und Weise. Auf der einen Seite um unteren Bereich standen an die Wand gelehnt eine Gerte, eine Latexmaske und ähnliche ihnen nicht unbekannte Artefakte. Auf der anderen Seite standen zwei paar über das Knie reichende Stiefel, ein paar aus Latex das andere aus Leder. Darüber hingen diverse Dessous – Spitze, Seide, Latex, Satin, rot, schwarz, blau, grün, weiß, eine Schulmädchenuniform … Elliot konnte seine Augen nicht von den Outfits lassen. Wie würde Olivia bloß in einer dieser aussehen? Er würde sie wahrscheinlich anstarren.

Nur wie würde sie reagieren, wenn sie ihn in diesen Höschen erblickte? Sie würden kaum etwas verdecken und er würde vor allem etwas kaum etwas verbergen.

Nach einigen Minuten, die sie angespannt gemeinsam noch in dem mittlerweile beengend wirkenden Raum verbrachten, hörten sie von unten eine Stimme, die zum Kaffee rief. John. Gott sei Dank hatte er sie aus dieser Situation gerissen.

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„Macht ihr euch denn keine Einkaufsliste?“, fragte John als sie gemeinsam dabei waren, aufzubrechen.

„Liste?“

„Ja, Elliot eine Liste. Da wir ja auch die Medikamente für ihn besorgen müssen, um den Anschein zu wahren, sollten wir eine kleine Liste machen, um auf nichts zu vergessen.“

Rasch holte Olivia aus einer Lade einen kleinen Block und einen Stift und begann sich einige Sachen zu notieren. Sie überlegte, was von Nöten war, um gesund zu kochen und das Problem war schließlich, dass sie vom Kochen keine Ahnung hatte – die Bedienung der Mikrowelle bzw. das Aufwärmen von Gerichten war ihr wohl bekannt.

„Du kannst nicht nur Fertiggerichte kaufen, Olivia“, forderte John und blickte sie nervös an, „Du kannst doch kochen, oder?“

Elliot lachte hinter ihr und wenn Blicke töten könnten, dann wäre Elliot im Esszimmer in diesem Moment von ihnen gegangen.

„Liv und Kochen?“, stellte Elliot in den Raum und traute sich kaum, sie anzublicken. „Sie kann aufwärmen und eventuell ein Salatdressing über einen fertigen Salat kippen, aber mehr? Liv, wann hast du das letzte Mal gekocht?“

Für eine kurze Zeit war es still, totenstill in der Küche. Schließlich schritt Elliot zu Olivia hinüber, nahm ihr Zettel und Stift aus der Hand und setzte sich auf einen der vier Stühle, die rund um den Tisch standen.

Laut sprach er vor, was er aufschreiben würde. Am heutigen Abend würden sie Putenfleisch mit Reis und Broccoli essen. „Gibt es jemanden der Broccoli nicht mag“, fragte er prophylaktisch  aber niemand reagierte. Dann notierte einige weitere Lebensmittel, alles leichte und milde Sachen, etwa Obst und Gemüse, dazu noch Milch und Lebensmittel, die man einfach zu Hause haben sollte.

Gemeinsam schritten sie dann alle drei zum Auto, einem der zwei die in der Garage geparkt waren, und fuhren zum nächsten Supermarkt.

Wie lange war es her gewesen, dass Olivia einen richtigen Supermarkt betreten hatte? Ewigkeiten, musste sie feststellen. Die Milch oder den Tee, den sie ab und an kaufte, bekam sie beim 24/7, Duschgel und ähnliches bei einer Filiale, die ebenfalls 24 Stunden offen hatte und sonst benötigte sie nichts. Gegessen wurde entweder auswärts oder es war etwas Bestelltes  vom Chinesen.

An der Obst- und Gemüseabteilung angekommen, staunte Olivia über das Angebot. Wenn sie in den letzten 15 Jahren Gemüse eingekauft hatte, dann in gefrorener Form. Obst? Obst war ihr selten ins Haus gekommen, maximal in Form von Orangensaft oder einem Dosen Obstsalat.

Elliot war genau das Gegenteil. Gemeinsam mit John streifte er durch, nahm dort etwas und da. Im Endeffekt war der Wagen bis oben hin gefüllt mit frischen Zutaten, keinerlei Fertigprodukten, keinen Süßgetränken oder ähnlich ungesunden Sachen.

In der Drogerie -Abteilung angelangt, trennten sich die drei etwas von einander. Elliot erkannte, dass Olivia nacheinander einige Schönheitsprodukte in den Wagen legte – Bodylotion, Duschgel, Gesichtscreme aber genau so Zahnpasta, Gesichtswasser. Ab und an stellte er eines der von ihr gewählten Produkte zurück und nahm hingegen eines aus der teureren Kategorie, tauschte Sachen also aus. Wieso jetzt auf das Geld schauen? Sie könnte sich doch einmal etwas gönnen und niemandem würde es in Wahrheit auffallen.

Es schien eine ihrer Gewohnheiten zu sein, stets auf die billigen Produkte zu greifen. Natürlich verdienten sie als Polizisten nicht schlecht, doch musste man sich das Geld auch einteilen, Rücklagen schaffen für etwaige Suspendierungen und ähnliche Vorfälle. Abgesehen davon, Gewohnheit war Gewohnheit.

Erst an der Kassa merkte Olivia, was Elliot getan hatte, beschloss allerdings die Diskussion auf später zu verlagern. Sie war müde, ihre Füße taten ihr weh und sie sehnte sich danach, ihre Füße ein wenig in den Sand zu stecken oder sogar kurz in das kühle Nass es Meeres.

Als sie schlussendlich das Haus wieder erreicht  hatten, sich zuvor über eine Stunde im Stau befunden hatten und John mittlerweile selig auf der Rückbank schlief, ging Olivia ohne viel Worte ins gemeinsame Schlafzimmer, öffnete zum ersten Mal die Badezimmertüre und lächelte, als sie erkannte, was sich dahinter befand. Eine große Eckbadewanne. Zwei Waschbecken. Eine Toilette. Ein Pissoir und Bidet. Luxus. Alles in glänzendem Grasgrün. Oftmals hatte sie in Katalogen solche Badezimmer gesehen. Vielleicht würde dieser doch unangenehme Auftrag, besonders nach genauem Studium der Papiere, die sie erhalten hatten, doch nicht so unangenehm werden.

Im Ankleideraum fand sie einen Bikini, weniger Stoff würde bedeuten, dass sie gar nichts mehr anhaben würde. Sie war, Gott sei Dank, in letzter Zeit trainieren gewesen, daher konnte sie es sich auch leisten, dieses Nichts vor den Männern des Hauses zu tragen.

Das blitzblaue Etwas passte ihr wie eine zweite Haut, das Höschen betonte ihre Taille und war, zu Olivias Wohlwollen, nicht zum Binden. Das Oberteil hatte einen leichten Push-up Effekt und setzte somit ihre restlichen weiblichen Attribute in den Mittelpunkt. Nur das Tattoo, welche sie bisher so gut zu verbergen wusste, würde man sehen. Elliot würde es sehen.

Sie hatte sich vor einem Jahr dazu entschieden. Es waren zwei Sterne in Rot, dort wo das Band eines Tangas jeweils den Stoff treffen würde, verbunden durch schwarze Wellen, die in sich auch wieder schwarze Sterne hatten. Es war dezent und nicht aufdringlich. Es waren seine und ihre Polizeinummer eingearbeitet, umschlungen in den Wellen.

Sie hatte den Artisten gebeten, es so zu platzieren, dass es unter jeder Hose gut zu verbergen war, dass man es auch nicht sehen würde, wenn ein Shirt einmal etwas hinauf rutschen würde. Es waren Schmerzen gewesen, als der Künstler seine Nadel über ihren Beckenknochen wandern ließ, aber gute.

Ein Strandtuch, welches ebenfalls im Schrankraum zu finden war, schlang sie sich um die Hüften und wanderte durch das Haus. Elliot sollte das erste Mal sehen, wie sie in Unterwäsche aussehen würde. Doch als sie die Küche passierte, war er nicht zu sehen.

Der Wind war lau, die Sonne stand bereits weit unten am Himmel. Ein ungewöhnliches Rot erfüllte den Horizont, der endlos schien. Der Sand fühlte sich traumhaft. Viele Jahre waren vergangen, seitdem sie barfuß im Sand gestanden war. Im Grunde war es wie Urlaub, Urlaub mit einer Mission. Anfänglich ließ sie ihre Zehen nur auf und ab gleiten, in den Sand bohren. Dann trieb sie der Geruch des Meeres zum Pazifik.

Olivia legte das Tuch auf den Sand und ging bis zu den Knien ins herbstlich kühle Meerwasser. Die eine oder andere Welle spritze Wasser auf ihren Körper und ließ sie kurz erschauern. Sie zählte die Wellen, drei niedrige und dann folgt eine hohe. Nach wenigen Minuten war sie ganz in eingetaucht, schwamm ein paar Tempo und musste dann feststellen, dass die Strömung doch stärker war, als sie ursprünglich gedacht hatte.

Der Meeresboden war fest, doch wenn sie versuchte aufzutreten, bewegten sich die Steine unter ihr, wenn die Strömung sie wieder in die Tiefen zurückzog.

Der Moment an dem ihre Knie an den Steinen streiften, ließ sie sich umdrehen und auf die Steine setzen, nun war sie noch bis zur Brust im Wasser, stützte ihre Hände hinter ihr ab und genoss die letzten Sonnenstrahlen des Tages.

Sie hörte Schritte hinters sich, drehte sich aber nicht um, es konnte schließlich nur einer von ihre beiden Männern sein, um sie zum Abendessen zu holen. Der Sand unter seinen Füßen knirschte und Olivia merkte, wie sich jemand hinter ihr hinsetzte und ihre Füße links und rechts von ihr ins Wasser gleiten ließ.

„Puh … das ist kalt“, kommentierte Elliot und legte seine Hände auf ihre Schultern, dabei flüsterte er ihr ins Ohr. „Unsere Nachbarn beobachten uns vom Balkon.“

Noch schien er das Tattoo nicht entdeckt zu haben, auch nicht, als seine Arme sich um ihre Taille legten und sie sich gegen seine Brust lehnte.

„Wir sollten uns heute am Abend über die Clubs im Internet etwas informieren, ein wenig Recherche betreiben“; flüsterte er ihr zu. „Dann können wir am Freitag, Lilly, endlich wieder einmal Spaß haben.“

An seiner Wortwahl hatte sie erkannt, dass jemand in der Nähe sein musste, der ihre wahre Identität nicht kennen sollte, durfte.  Olivia drehte ihren Kopf und sah einen Mann um die 30 Jahre alt, der mit seinem Hund neben ihnen Stand, lange Jeans, die bis unter die Knie hochgekrempelt waren umgaben seine schwarzen, muskulösen Beine.

„Ich wollte mich ihnen vorstellen, wir scheinen nun Nachbarn zu sein“, sagte dieser und streckte Olivia die Hand entgegen. Sich aus der Umarmung lösend, stand die dunkelhaarige Frau auf, griff mit der einen Hand nach dem Handtuch und die andere reichte sie dem durchtrainierten Fremden, dessen Golden Retriver neben ihm auf und ab lief.

„Lilly Fisher“, sagte sie und zeigte folglich auf Elliot und stellte ihn als ihren Ehemann Michael Fisher vor.

„Terry Bennett“, erklärte er und warf den Ball in eine Richtung, der Hund sprang überglücklich diesem hinterher. „Wenn ich ihnen bei irgendwas helfen kann, lassen sie es mich wissen.“

„Herzlichen Dank. Im Grunde sind wir nur von Long Beach hierher gezogen, wir kennen die Gegend, sind also nur vom Süden etwas in den Norden gezogen.“

„Darf ich fragen wieso?“, fragte der Fremde und Olivia hielt sich das Tuch etwas schüchtern vor die Brust, das Tattoo hingegen war gut zu erkennen. Für Elliot. Er konnte seine Augen auch von dem Kunstwerk nicht lassen. Nie zuvor hatte er etwas gesehen, wie dieses. Es war anders. Es war bunt. Mehrfärbig. Alle seine waren in einer Farbe gehalten. Was es bedeuten sollte, war ihm nicht bewusst, irgendwann einmal würde er sie danach fragen.

Als er hinter ihr stand und seine großen, groben Hände auf ihre Hüften legte, spürte er die Tinte unter seinen Fingern, geübte, talentierte Finger.

„Lilly unterrichtet an der Santa Monica Highschool und wir dachten uns, dass es nett wäre, näher an ihrem Arbeitsplatz zu arbeiten. Wir haben gesehen, dass das Haus zum Verkauf angeboten wurde und haben zugeschlagen.“

John, der am Balkonstand, erkannte, dass Elliot sein Territorium markierte, der Fremde sie mit seinen Augen auszog und doch konnte er dem Gedanken nicht wiederstehen, dass die beiden einfach so perfekt zusammen aussahen, und er 400 Euro gewinnen würde, wenn sie vor Weihnachten mitsammen schalfen würden. Danach würde das Geld an Alex Cabot gehen.

Einige Minuten plauderten die beiden noch mit dem Fremden, John konnte nicht verstehen, um was es ging, aber es schien, als wäre es eine durchaus nette Unterhaltung gewesen. Man verabschiedete sich und gemeinsam schlenderten sie zu John ins Haus hinauf.

„Und wer war das?“, fragte er neugierig.

„Unser Nachbar, Terry Bennett, Schönheitschirurg“; kommentierte Elliot etwas abfällig.

„Deswegen hat er dich so genau studiert“, fügte John hinzu, lachte und ging ins Wohnzimmer hinein.

Es war inzwischen dunkler geworden und ein kalter Wind wehte vom Meer in Richtung des Hauses. „Wie soll ich das verstehen?“

„Vergiss es Liv, da Essen ist fertig.“

„Ich muss noch duschen, ich klebe vom Salz.“

„Dann schnell, schnell …“, antwortete Munch und begann den Tisch zu decken.

Elliots Gedanken wanderten immer wieder zu Olivia, wie sie nun nackt unter der Dusche stand, sich wahrscheinlich einseifte.

„El?“, fragte Munch und reichte ihm wiederholt Gläser. Der jüngere Mann war wie angewurzelt an der Theke gelehnt und hatte ins Nichts geschaut. „Elloit?“. Wie aus einem Traum geweckt, riss es Elliot und stellte dann etwas verzögert, die Gläser auf den Tisch.

Olivia trug hellblaue Jeans mit wahrscheinlich designten Löchern, ein weißes Top und darüber eine weiße Bluse, die sie oberhalb der Jeans zusammengebunden hatte. Ihre Haare waren noch feucht und fielen ihr in die Stirn.

Das Essen war ausgezeichnet und Olivia kommentierte es immer wieder. Das letzte Mal hatte sie hausgemachtes Essen bei Kathy vorgesetzt bekommen, nur kam es ihr nun so vor, als wäre Elliot der talentiertere Koch.  Zugern hätte sie ein Glas Weißwein dazu getrunken, da Johns Charakter allerdings eine Herzoperation gehabt hatte, hatten sie im Supermarkt darauf verzichtet.

Nach dem Essen war es bereits spät, sie  tranken noch gemeinsam einen Kaffee und Munch entschuldigte sich rasch, er wolle noch ein paar Seiten seines neuen Buches lesen. Olivia räumte den Tisch ab, schaltete die Spülmaschine ein und musste sich dann eingestehen, dass sie müde war. Müder als sie es vermutet hatte.

„Schlafenszeit?“, fragte El, der nun neben ihr stand und sie von oben bis unten musterte.

Nervosität war eine Untertreibung. Elliot konnte Liv nicht einmal anschauen, als er Boxershorts nahm und sich um Badezimmer umzog. Währenddessen tat Liv dasselbe im Ankleidezimmer, nur war keines ihrer Nachthemden wirklich unschuldig oder verbergend. Das beste was sie finden konnte war ein hellrosa Negligee, welches ihr bis etwa zur Hälfte des Oberschenkels reichte, der Oberteil saß wie angegossen, als wäre es für sie gemacht worden. Sie entschied sich außerdem, einen Slip zu tragen nur waren die meisten der vorhandenen Strings. Nach längerer Suche fand sie eine French Cut. Nach etwas Zögern ging sie ins Schlafzimmer, das Licht hatte ihr Partner bis auf die Nachtischbeleuchtung ausgemacht und studierte bereits die Papiere.

„Hast du schon alles davon gelesen?“, fragte sie etwas verwundert, als sie unter die Decke schlüpfte.

„Teile.“ Er wollte es nicht weiter kommentieren. Das vorhandene Wissen aus diesen Texten erregte ihn ein wenig, da er sich vorstellen musste, wie es wäre, all dies selbst mit einer Frau zu tun.

„Leg sie beiseite und wir gehen sie morgen gemeinsam durch“, forderte Liv Elliot auf und kuschelte sich weiter in den Polster, ihn anschauend.

Ohne weiter mit ihr zu diskutieren, knipste er das letzte Licht im Raum aus. Das Zimmer war von ihrem Parfum erfüllt oder war es doch der ungewohnte Weichspüler oder Parfum? Es roch nach Blumen, Lilien oder doch Rosen?

+++ Ende Kapitel 2 +++

Wenn es gefällt, dann lasst es mich doch wissen …. 

Bett: http://www.coolpicking.com/50226711/sweet_dreams_in_dream_bed.php 

Idee für das Tattoo: http://3.bp.blogspot.com/_sCCe4qE2-ok/TNkWpp4ZpoI/AAAAAAAAAWw/bN1DPin3z3k/s400/tribal-star-tattoo.jpg

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About starthebuck

Ich lese um zu träumen, träume um zu lesen. This blog about books is partly in English and partly in German mostly because I read in both languages and sometimes it makes more sense to review in the language you read even if grammer sucks!
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