Dancing Queen – Kapitel 19

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Kapitel 19

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Sollte Nikki Heat in seinem nächsten Roman von Rooke ein Kind erwarten? Es war eine Frage, die er sich bereits seit längerer Zeit gestellt hatte und bisher zu keiner Antwort gekommen war. Auf der einen Seite sagte er sich, dass er zu dem Kind stünde, auf der anderen Seite, ging er vielleicht zu weit und offenbarte der Öffentlichkeit, wer Kates Kind gezeugt hatte. Ob sie das wollte, dass es alle Welt wisse?

Vielleicht im übernächsten Buch, wenn sich herausgestellt hatte, wie sie mit der gesamten Situation umging. Bisher nahm sie es leicht, zumindest erweckte sie diesen Anschein. Wie es ihr wirklich erging, das hatte Kate Beckett immer schon gut zu verbergen gewusst. Viele Frauen hatte er wie ein offenes Buch lesen können, doch diese bereitete ihm immer wieder Probleme, besonders wenn es um ihr Privatleben ging. So oft sie beruflich etwas in derselben Sekunde aussprachen, umso öfter sprachen sie im Privaten an einander vorbei.

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Was hatte sie sich gedacht, als sie in den Club gegangen war? Was war ihr da durch den Kopf gegangen? Kontrollierte Rick sie? Doch als er dann so eng an ihren Körper geschmiegt war, hatte sie inständig gehofft, das gestand sie sich nun unter der Dusche ein, dass er sie berühre und nicht nur so züchtig, wie er es getan hatte. Sie hatte irgendwie die Hoffnung gehabt, dass sie wieder in dem dunklen Winkel enden würden, nur würde sie dieses Mal nicht weglaufen. Aber Rick hatte seine Hände lediglich auf ihrem Bäuchlein gehabt, ihren Hüften, niemals nahe ihrer Brust oder anderen gefährlichen Bereichen. Er hatte sie nicht geküsst, hatte keinen Anstand gemacht, sie direkt vor ihre Wohnungstüre zu begleiten.

Kate ließ ihre Hände über ihre Brüste gleiten. Das Wasser war zwar nur lauwarm, aber es reichte aus, um ihre Gedanken in die richtigen Bahnen zu leiten. Sie berührte sie so, wie sie sich vorstellte, dass Ricks Hände es tun würden. Nicht zu zart, noch zu grob.

Viele ging ihr durch den Kopf. Würde er sie noch attraktiv finden, wenn sie wegen ihres großen Bauches ihre Zehen nicht mehr sehen würde? Auch wenn er nichts von ihr wollte, wie es offensichtlich aussah, fand er sie doch anziehend? Aber vielleicht war es auch nur eine einmalige Sache für ihn gewesen, obwohl er ihr seinen Hauptcharakter gewidmet hatte, der so offensichtlich sie darstellte.

Irgendwann war eine Hand zwischen ihre Beine gewandert, berührte sie an Stellen und in einer Art und Weise, in der sie das schon länger nicht mehr gemacht hatte. Und es dauerte nur wenigen Augenblicke, bis ihre wissenden Hände sie so weit gebracht hatten, dass sie kam. Erschöpft sank sie in der Wanne zu Boden, bis sie mit angezogenen Beinen darin saß. Ihre Augen geschlossen. Den Kopf an die Knie gelehnt.

In einer Position wie dieser merkte sie, dass ihr Körper sich verändert hatte, ihr Bauch nicht mehr so flach und weich war wie früher. Noch konnte sie ihre Beine anziehen, den Kopf darauf ausruhen. Doch wie lange würde das noch möglich sein?

Als sie sich alleine ins Bett legte, legte sie eine ihrer Hände auf den Bauch, die andere auf ihre Brust. Sie würde dieses Kind lieben, egal was kommt, egal welche Dummheiten Rick abziehen würde. Und es würde sicherlich etwas kommen. Es würden Frauen kommen und gehen, es würde Streit geben und natürlich die eine oder andere Versöhnung. Doch die Frage war, ob sie einander körperlich irgendwann wieder nahe kommen würden.

Sie war tatsächlich mit dem Kind eines Mannes schwanger, der sie zwar einmal attraktiv gefunden hatte, sein Territorium in einer Diskothek abzustecken schien, und sie dennoch nicht haben wollte. Was war da bloß schief gegangen?

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Es war eine traumlose Nacht gewesen. Das erste Mal seit längerem hatte sie die Möglichkeit nutzen können, etwas auszuschlafen. Da ihr der Kaffee verwehrt blieb, setzte sie sich mit einer Tasse warme Milch an den Küchentresen und blätterte die Zeitung durch. Dankbar war sie für den abgeschlossenen Fall, den Fakt, dass wieder einmal ein Mörder hinter Gittern saß.

Das plötzliche Klingeln ihres Handys riss sie aus dem Artikel über die argentinische Außenpolitik, den sie gerade studierte. Die Politik fremder Länder hatte sie immer schon interessiert, besonders wenn es um Staaten ging, die keine stabilen politischen Systeme vorzuweisen hatten.

„Beckett“, sagte sie, ohne auf das Display zu schauen.

„Kate“, erklärte eine männliche Stimme auf der anderen Seite, eine Stimme, die ihr letzten Abend noch so nahe gewesen war. „Können wir uns in der neuen Wohnung treffen, in einer Stunde?“

„Wieso?“, fragte sie vorsichtig, trank einen Schluck Milch und markierte mit einem Bleistift, den sie für das Rätsel zur Seite gelegt hatte, wo sie aufgehört hatte, den Artikel über die Kirchners zu lesen.

„Der Innenarchitekt möchte uns einige Möglichkeiten zeigen und ich dir die Fortschritte. Er hat Entwürfe für die Küche fertig.“ Seine Stimme ließ Kate erkennen, dass er etwas unsicher wirkte.

„Okay …“, antwortete zögerlich.

„Gut, dann bis in einer Stunde.“

Als sie vor dem Apartment stand und auf ihn wartete, musste sie abermals realisieren, dass dies bald ihr zuhause werden würde. Sehr bald. Innerhalb weniger Tage, sobald die Küche stand, würden sie einziehen können.

Rick begrüßte sie freundlich, seine Hand lag die gesamte Zeit auf ihrem Rücken, als sie das Haus durchquerten und den Lift zur Wohnung nahmen. Während der letzten Woche war Kate nicht in der Wohnung gewesen, hatte Castle alles überlassen, immerhin war es seine Wohnung, auch wenn sie beide darin wohnen würden. Für sie hatte sich an der Situation noch nichts geändert.

Doch als sie gemeinsam die Eingangstüre öffneten und eintraten, war Kate baff, wie sehr sich alles verändert hatte. Die zuvor hellen Böden waren dunklen gewichen. Ricks Schlafzimmer war bereits ausgemalt, sein Badezimmer verfließt, ebenso war es allen anderen Schaf- und Bademöglichkeiten bereits ergangen.

„Also, lass uns die unterschiedlichen Küchen ansehen“, schlug Kate vor, sie wollte nicht ihr gesamtes Wochenende mit einem Mann verbringen, der sich ihr gegenüber so uneindeutig verhielt.

Die nächste Stunde zeigte ihnen der Innenarchitekt, James E. Brown, vier unterschiedliche Küchen. Alle waren modern, glatt und ohne Schnörkel.

„Ich finde die dunkelblaue Küche schön, die Glaselemente für das Geschirr sind klassisch und nicht aufdringlich. Abgesehen davon sind sie aus Milchglas und daher nicht so anfällig. Ich denke aber, dass man eine Innenbeleuchtung anbringen könnte.“

Ohne lange zu diskutieren oder Kate umstimmen zu wollen, bestellte Rick die Küche mit den dunkelblauen glatten, glänzenden Oberflächen. Die Arbeitsplatte war aus Granit, auf Hochglanz poliert. Der Tresen, in dem auch die Herdplatte eingelassen war. Die Füße aller Regale waren aus Chrome, wie auch alle Griffe. Der Kühlschrank war etwas, auf da Castle bestanden hatte. Es war ein großes, modernes Stück  – die Türe hatte ein Fenster, das man mittels Knopfdruck durchsichtig machen konnte, sodass man Blick auf den Inhalt haben konnte. Abgesehen davon bestand er auf diverse Elektrogeräte, die Kate zuvor nicht besessen hatte, dazu gehörte ein eingebauter Dampfgarer, ein eingelassener Wok, natürlich ein Backrohr. Die Mikrowelle wollte er nicht in seiner Wohnung sehen, da er der Ansicht war, dass ein Baby frische Nahrung aufnehmen sollte, die Mikrowelle daher dazu verleiten würde, Sachen aufzuwärmen. Er bestellte auch eine neue Espresso-Maschine, eine Luxusausgabe. Natürlich in Chrome.

Kate nickte lediglich und war froh, alles Rick alles unterzeichnete. Danach ging es um Einrichtungsstücke der einzelnen Schlafzimmer und des Kinderzimmers. Beckett hatte ihm eine Liste ihrer Wünsche zukommen lassen und diese schien Brown komplett in die Pläne eingearbeitet zu haben. Er zeigte ihnen 3D-Pläne.

„Sie bringen Möbelstücke mit?“, fragte Brown Kate, wissend, dass Rick etwas erwähnt hatte.

„Ja, einige Sachen sind schon so lange in meinem Besitz, ich möchte sie nicht aufgeben.“

Rick wusste, dass es sich um Stücke handelt, die sie von ihrer Mutter geerbt hatte. Sachen, zu denen sie eine sentimentale Bindung hatte.

„Aber sie bleiben bei dem neuen Bett, den Schrankraummöbeln und den anderen auf der Liste stehenden Gegenständen?“

„Natürlich“, gab Kate zu. Sie hatte sich für blau als Hauptfarbton des Zimmers entschieden. Die Wände waren in Creme gehalten, damit es nicht zu dunkel wirkte, und doch waren Teile zweier Wände in einem schönen Mittelblau gehalten. Das Bett würde ein dunkelblaues Kopfteil erhalten. Anfänglich hätte es ein Himmelbett werden sollen, doch dann hatte sie sich dagegen entschieden, da das Zimmer dadurch gedrückter wirkte. Abgesehen davon war sie kein Teenager mehr, der mit solchen Sachen verzaubert werden könnte. Ihre Bettwäsche hatte sie bereits in dunkelblau, weiß und dazu passenden Tönen, immerhin waren es ihre Lieblingsfarben.

„Haben sie sich Bilder ausgesucht?“, fragte der Innenarchitekt.

„Nein, und um ehrlich zu sein, möchte ich keine aufhängen. Ich habe einige in meiner jetzigen Wohnung, die ich unterbringen möchte, aber dafür muss ich erst sehen, wie sie dann aussehen würden.“

„Du hast auch noch den Wohnbereich dafür“, erklärte Rick.

„Natürlich“, murmelte Beckett. Der Wohnbereich.

Schließlich diskutierten sie die Einrichtung für den Wohnbereich in Kates Teil der Wohnung. Rick wollte sie bestimmen lassen, was sie kaufen würden, doch hielt sie sich zurück.

„Ich habe letztlich ein knall pink Sofa gesehen, wie wäre das?“, erklärte Rick und versuchte überzeugend zu wirken.

„Wenn du meinst …“, erklärte Kate abwesend.

Rick griff dem Innenarchitekten kurz auf die Schulter und bat ihn, sie kurz zu entschuldigen und dieser verabschiedete sich in das untere Geschoß.

„Kate, wenn dich das alles nicht interessiert, dann kannst du auch nachhause gehen“, sagte er und man konnte seiner Stimme entnehmen, dass er auf der einen Seite verärgert war und auf der andere irgendwie verletzt. Hatte er sich doch erhofft, ihr Engagement, ihre Vorfreude bei all dem zu sehen.

Sie dreht sich nur um und ging in Richtung der Fensterfront. Kate wusste nicht, wie sie reagieren sollte, es war einfach alles zu viel, viel zu viel. Nicht direkt überrumpelt fühlte sie sich sondern eher überwältigt. Sie hatte zwar nie besonders auf Geld achten müssen, da sie immer einen Puffer gehabt hatte, das Erbe ihrer Mutter, doch hatte sie nie viel Wert auf teure Gegenstände gelegt – sie mochte Flohmärkte und sammelte Antiquitäten. Die meisten Ausgaben hatte sie im Bereich der Kleidung – Schuhe, Lederjacken, Blusen.

„Es sind zu viele Ausgaben“, sagte sie leise. „Wir brauchen das alles nicht. Wir haben Möbel, die wir mitnehmen können.“

Langsam schien es Rick zu dämmern, was in ihr vorging. Sie wollte ihm nicht zur Last fallen.

„Welche Möbel möchtest du mitnehmen?“, fragte Rick vorsichtig und legte seinen Arm um ihre Schulter. „Sag es mir und ich organisiere den Transport.“

„Es sind viele Kleinigkeiten. Ich brauche Platz für meine Bücher. Aber ob ich sie im Schlafzimmer unterbringen kann, weiß ich nicht. Glaube ich nicht.“

„Dann stellen wir sie oben in den Wohnbereich, das ist ja kein Problem.“

„Die Bilder, ich habe viel Geld dafür bezahlt. Ich habe einen ganz anderen Stil. Du magst klare Linien, Strukturen. Ich mag die Mischung unterschiedlicher Stilrichtungen – alt und neu, bunt und einfarbig.“

„Es ist unsere Wohnung, Kate. Ich möchtest, dass du mir sagst, was du in der Küche ändern möchtest und …“

„Die Küche ist wunderbar, Rick.“

„… und in beiden Wohnbereichen, Kate. Wir bekommen ein Kind zusammen, wir leben in einer Wohnung zusammen. Ich möchte, dass wir uns hier wohlfühlen und nicht nur jeder in seiner Etage. Freiräume zu haben ist gut, aber wir wollen es als Familie versuchen, auch wenn es im Moment kompliziert scheint. Wir werden das schaffen. Ich möchte, dass die gesamte Wohnung uns beiden gehört und somit Sachen von dir unten und Sachen von mir oben sind. Niemand würde uns sonst glauben, dass wir das wirklich schaffen.“

„Wen möchtest du damit überzeugen?“

„Mich selbst?“, sagte Rick schneller, als er wollte. Vielleicht hätte er erst darüber nachdenken sollen, aber manchmal sprudelte es einfach aus ihm heraus, wenn Kate in seiner Gegenwart war.

Sie lächelte. „Dann geht es dir wohl so wie mir.“

„Also es ist eine beschlossene Sache, Detective Beckett? Du sagst ihm, was du mitnehmen möchtest, welche Möbel du für unten möchtest und hier oben. Mir hat deine Wohnung immer gefallen. Sie wurde nicht von einem Innenarchitekten eingerichtet sondern von dem Menschen der darin lebt – im Gegensatz zu meiner. Ich habe ein paar Bilder ausgewählt, aber nicht viel mehr.“

„Oh …“

„Wir lassen uns hier auf etwas Langfristiges ein, Beckett. Wir versuchen es zumindest. Ich möchte nicht, dass ich alles aussuche und du damit versuchst zu leben. Wir gehen Kompromisse ein und natürlich werden wir hier auch welche finden, vielleicht auch suchen müssen. Deine Lieblingsfarbe ist blau, wie wäre es also mit einem hellbraunen Sofa im Wohnzimmer mit blauen Kissen?“

Sie nickte nur.

„Möchtest du die Kissen aussuchen gehen?“, begann er und erkannte an ihrem Gesichtsausdruck, dass er ins Blaue getroffen hatte. „Gut, wir werden in Möbelhäuser gehen – dafür müsstest du dir morgen freinehmen – und wir suchen die Möbel selbst aus. Wenn es das ist, was du möchtest, können wir das selbstverständlich machen.“

„Gut. Das Bad darf geplant werden, die Küche auch, der Rest obliegt uns.“

Rick lächelte sie an, schloss sie in seine Arme und erkannte, dass es im Grunde so einfach war, sie für sich zu gewinnen. Sie bezahlte nicht für Sachen, sie erledigte sie selbst. Sie wollte nicht den Geschmack und die Vorstellungen anderer in ihrer Wohnung haben, nein, Kate wollte Kates Stil. Und jetzt würde er zum ersten Mal seitdem seine Bücher erfolgreich geworden waren, selbst Möbel kaufen gehen, seine eigenen Wünsche erkennen müssen und wahrscheinlich auf hunderten Couchen sitzen – doch wenn es das war, das Kate glücklich machte, dann war es all die Mühe wert. Im Grunde war es keine Mühe, im Grunde war es geschenkte Zeit, die er mit ihr verbringen durfte. Er sollte sich glücklich schätzen, insgeheim tat er dies auch.

„Ich muss telefonieren“, sagte sie und griff nach ihrem Telefon, um am Revier anzurufen und abzuklären, ob sie den morgigen Tag freibekommen könnte.

Natürlich war dies kein Problem. Sie hatte so viele Urlaubs- und Zeitausgleichstage angespart, dass sie fast ein gesamtes Jahr zuhause bleiben könnte, wurde ihr von offizieller Seite mitgeteilt.

„Dann sollten wir Brown nicht länger warten lassen“, sagte sie und ging in Richtung Stiegen.

War es denn wirklich so einfach, von Rick zu bekommen, was man wollte? Musste man es ihm einfach wissen lassen? Kate wunderte sich und wusste, dass sie von zuhause Lanie anrufen musste, um mit ihr über all das zu sprechen. Ricks Loft gefiel ihr, sehr gut sogar. Stets hatte sie gedacht, dass es sein Stil war, doch in Wahrheit war es wahrscheinlich entweder der eines Innenarchitekten oder einer seiner Exfrauen. Gina?

Sie sah, wie Rick mit Brown sprach und ihm erklärte, dass sie seine Hilfe nur in Maßen benötigen würden. Sie war abermals zur großen Fensterfront gegangen und starrte hinaus. Ihre Etage hatte eine große Terrasse – sie hatte noch nie eine Wohnung mit Terrasse oder Balkon gehabt, oder einem Garten. Ihre Eltern hatten davon gesprochen, in der Pension nach Florida zu gehen, ihre Mutter hatte die Sonne und Wärme immer geliebt, doch darauf war natürlich nichts geworden.  Ihr Kind würde in der Sonne spielen können und im Schatten, würde vielleicht einmal eine eigene Sandkiste bekommen und nicht die verseuchten in den Parks verwenden müssen. Abermals lag ihre Hand auf der Wölbung ihres Bauches. Es würde schneller dazukommen, als man sich vorstellen konnte. Die Tage waren verflogen. Bald stand die nächste Untersuchung an. Ein Ultraschall. Sie würde Rick fragen, ob er mitkommen wolle. Natürlich würde er das machen. Selbstverständlich sogar.

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„Er hat sich so einfach darauf eingelassen, mit dir Möbel kaufen zu gehen?“, fragte Lanie verwundert mit einem Glas Rotwein in der Hand. Kate hingegen trank lediglich Gemüsesaft.

„Ja, und das Perverse ist, dass ich es nicht einmal direkt sagen musste.“

„Er liebt dich einfach.“

„Mach dich nicht lächerlich“, tat es Kate ab. „Er liebt vielleicht die Idee der heilen, perfekten Familie. Doch wir sind kein Paar. Wir haben einmal miteinander geschlafen, einmal.“

„Vorsehung?“

„Lanie…“, sagte sie lediglich und fragte sich, was Lanie mit dieser Aussage bezwecken wollte.

„Was?! Ihr tanzt zwei Jahre umeinander herum, dann schlaft ihr einmal miteinander und bekommt ein Kind. Du kannst dich nicht für eine Abtreibung entscheiden und er will Vater spielen, er bietet dir eine Familie, eine Wohnung. Er würde dir jeden Wunsch erfüllen, jeden einzelnen.“

Kate sagte nichts darauf. War es denn so einfach?

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Ende Kapitel 19

#+#+#

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About starthebuck

Ich lese um zu träumen, träume um zu lesen. This blog about books is partly in English and partly in German mostly because I read in both languages and sometimes it makes more sense to review in the language you read even if grammer sucks!
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