The Perfect World – Kapitel 1

efa2480bf2c05a005dd90eb85bada1a0Spoiler: Promotion-Fotos von 6×16 – Also sagen wir einmal, es war die Inspiration. 
Folgende 2 Bilder dienten der Inspiration: 
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The Perfect World  

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„Sie können das nicht machen“, protestierte Fischer in Abbotts Büro, obwohl sie wusste, dass ihr dieser Protest nicht zustand, immerhin war er der Supervising Agent in der FBI Zweigstelle in Austin, Texas. In den Monaten, seitdem sie Patrick Jane kennengelernt hatte, musste sie erkennen, dass der blonde Mann doch eine recht eigenwillige Methode hatte, Fälle aufzuklären und Probleme anzugehen, aber auch mit Menschen umzugehen. Hatte er anfänglich darauf bestanden, dass Teresa Lisbon wieder ins Team aufgenommen wurde, so konnte er nun wochenlang unterwegs sein, ohne auch nur ein Wort mit ihr zu sprechen. Waren sie dann beide in Austin, bestand eine außergewöhnliche Bindung zwischen ihnen, für die es eigentlich keine Beschreibung gab.

„Agent Fischer, sie müssen einsehen, dass diese beiden ein eingespieltes Team sind.“

„Ich könnte doch …“

„Natürlich könnten sie, doch in Wahrheit kennt Agent Lisbon Patrick Jane in und auswendig, immerhin haben sie viele Jahre Seite an Seite gearbeitet. Ich bin zwar nicht sein größter Fan, das wissen sie, Agent Fischer, aber sie müssen sich eingestehen, dass sie da perfekte Paar abgeben. Er kann in jede Rolle schlüpfen, die er sich vornimmt und Agent Lisbon ist die beste Ermittlerin, die ich im Moment zur Verfügung habe.“ Genau konnte Special Agent Abbott erkennen, wie sehr diese Worte die junge Frau verletzten und doch riskierte er dies gerne.

Anfänglich, als die Zweigstelle in Tampa, Florida, angefragt hatten, ob er zwei Agenten habe, die er entbehren könne, um einen außergewöhnlichen Fall zu lösen, hatte er lange überlegt, ob nicht Fischer die geeignetere Partnerin für Patrick Jane wäre. Dass er der perfekte Kandidat war, stand außer Frage, immerhin ging es um das Glückspiel und Frauen, die variabel unter den Spielern getauscht wurden – die quasi die Rolle von Trophäen einnahmen.

Fischer und Jane hatten zwar viele Fälle zusammen gelöst und in den letzten Wochen waren sie auch ohne Teresa Lisbon ausgerückt, was auch daran gelegen haben möge, dass er sie mit anderer Arbeit eingedeckt hatte, um zu sehen, wie Jane auf andere Agents reagierte. Anfänglich hatte er ihn positiv überrascht, nun musste er sich eingestehen, dass die Zusammenarbeit mit Fischer zwar funktionierte, aber Lisbons Arbeit darunter zu leiden begonnen hatte. Sie war fleißig und genau, aber irgendetwas hatte sich verändert – war es die Intensität, mit der sie nun nicht mehr an Fälle heranging? Sobald Jane im Haus war, auf der extra angeschafften Couch lag, war sie ruhiger, tüchtiger und starrte nicht mehr stundenlang einfach das leere, abgenutzte Chippendale Sofa an.

Abgesehen davon konnte Jane Lisbon nicht mehr recht überraschen, so kam es zumindest Abbott vor. Sie kannte seine Macken, seine Makel und Eigenheiten. Jetzt musste er nur noch Fischer besänftigen und in Folge Lisbon und Jane davon überzeugen, dass sie ein Paar mimen müssen würden und dass der gesamte Fall für eine Zeitdauer von drei bis sechs Monaten angesetzt wurde.

Abbott wusste, dass er einen perversen Gefallen daran gefunden hatte, Jane zu quälen und dass er Lisbon involvieren musste, brachte noch etwas mehr Freude mit sich. Würden sie sich weigern, hätte er keine andere Möglichkeit als sie zu zwingen, diesen Fall zu übernehmen und in die Rollen von Josephine und Jack Reichs zu schlüpfen. Immerhin hatte er der Zweigstelle und deren Chef, Special Agent Gillian Brown, bereits zugesagt.

„Aber …“

„Ich habe meine Entscheidung getroffen, Agent Fischer. Nun würde ich sie bitten, mein Büro zu verlassen. Sie haben einen Stapel Aktion auf ihrem Tisch liegen, der abgearbeitet werden muss. Erledigen sie ihre Arbeit und kümmern sie sich nicht um ihre Kollegen.“ Am Ende war seine Stimme hart und beinahe preschend geworden, er hatte jedes Wort förmlich herausgedrückt. Die Wut war in ihm aufgestiegen. Nur weil er Kim Fischer in die anfängliche Jagd bzw. Suche nach Patrick Jane wirklich eng involviert hatte, glaubte sie nun, bestimmen zu können, an welchen Fällen sie arbeitete. Als sie die Türe hinter sich schloss, machte er online einen Vermerk – sie würde einen neuen Partner zugewiesen bekommen, sobald Jane und Lisbon im Flieger nach Florida sitzen würden, und bei der nächsten unlauten Wortäußerung würde es wohl an der Zeit sein, sie in die Schranken zu weisen und ihr eine Versetzung nach Nebraska. Sie war ein nettes Accessoire, aber keine Notwendigkeit für seine Zweigstelle.

Telefonisch gab er seiner Sekretärin bekannt, dass sie Agent Lisbon und Patrick Jane in ihr Office berufen sollte. Sofort.

Selbstverständlich war Lisbon die erste, die anwesend war. Immer hatte sie zu den Menschen gehört, die Pünktlichkeit schätzten und diese auch von ihren Mitmenschen erwartete. Jane hingegen ließ sich gerne Zeit, sehr viel Zeit und wenn es nach ihm ging und es keinen Fall ging, würde er seine gesamte Zeit auf der Couch, oder seit neustem in seinem Camper, verbringen. Schlafend.

„Special Agent Abbott“, sagte sie förmlich zur Begrüßung, als sie eintrat. Umgehend bot er ihr einen der beiden Stühle an, die gegenüber seines Tisches platziert waren. Teresa fragte sich mehrmals, was Jane diesmal angestellt haben könnte und welche Rolle sie wohl in seinem Spiel einnahm.

Der dunkelhäutige Mann sprach kein Wort mit Lisbon, sondern starrte lediglich auf die verschlossene Türe. Sie warteten also auf Jane, der es wie so oft genoss seinen Auftritt in Abbotts Büro zu inszenieren. Fünf Minuten nach Lisbon betrat Jane das Büro und erweckte den Eindruck, als hätte er vorzüglich auf seinem Sofa geschlafen. Sein Haar war unruhig, sein grauenhaft gemustertes Hemd zerdrückt.

„Es freut mich, Mr. Jane, dass sie uns auch schon beiwohnen“, sagte Abbott und alle Anwesenden konnten eine gewaltige Portion Sarkasmus mitschwingen hören. Wortlos nahm Jane neben Teresa platz. „Nun, da wir alle hier versammelt sind …“

„Ich möchte mich …“, begann Lisbon, doch noch bevor sie den Satz vollenden konnte, unterbrach Abbott sie mit einer raschen Handbewegung.

„Ich habe hier zwei Flugtickets und neue Identitäten für sie zwei. Ich schicke sie auf eine Undercover Operation nach Florida. Mr. Jane, sie werden sich vorzüglich benehmen und sich von ihrer besten Seite zeigen“, mahnte er den blonden Mann, der ihn etwas verwundert ansah. Mit vielem hatte Jane gerechnet, aber nicht mit einem Einsatz wie diesem. Es fühlte sich an, als würde er eine Belohnung erhalten.

Teresa hingegen rutschte etwas nervös auf ihrem Stuhl herum. Ihr Haar lag in sanften Wellen über ihren Schultern. Florida, das würde bedeuten, dass sie in die Sonne müsste, sommerliche Kleidung tragen und vielleicht auch noch einen Badeanzug. Das könnte Abbott nicht von ihr verlangen.

Abbott griff in seine Schreibtischschublade und händigte ihnen Pässe, Führerscheine und die Tickets aus. „Josephine und Jack Reichs“, kommentierte er. „Sie, Josey gehen beruflich keiner Tätigkeit nach, während Jack Profi-Spieler ist, Major League. Poker, Black Jack. Stets wird um hohe Beträge gespielt, Immobilien, Boote, Autos – alles was das Herz begehrt.“ Der Supervising Agent atmete einmal tief durch. „Bedingt durch ihre guten Kenntnisse und ihre Erfahrung im Glückspiel habe ich sie, Mr. Jane, ausgesucht, an dieser Operation teilzunehmen, die nicht ganz ungefährlich ist. So wird nämlich auch um Frauen gespielt – die eine oder andere Nacht …“

Von einer Sekunde auf die andere war Janes Gesicht todernst geworden. Er verstand Spaß, aber nicht wenn es um Lisbon und ihr Leben ging. Ihr den einen oder anderen Streich zu spielen, ja, das hatte er in den letzten Jahren genossen, aber das ging zu weit.

„Nein“, protestierte er.

„Doch. Sie arbeiten mit dem FBI in Florida, der Homeland Security und Interpol. Es ist also eine großangelegte Operation, die sich über mehrere Monate ziehen wird.“

„Und wieso gerade wir?“, fragte Lisbon und ihre Stimme zeugte von Unbehagen.

„Weil ich der Ansicht bin, dass sie für diese Operation vorzüglich geeignet sind. Sie kennen einander auf vielen verschiedenen Ebenen und Mr. Jane ist ein sehr begabter Glückspieler, was wiederum noch wichtiger in diesem Fall ist.“

Jane nickte zustimmend. Er würde sich mit dem Rest arrangieren können, obwohl er schon die ersten Probleme auf sich zukommen sah. Lisbon war nicht mehr seine vorgesetzte, nun nur noch eine Kollegin und hatte ihm zwar etwas zu sagen, aber nicht mehr in diesem Ausmaß. Ihre soziale Struktur hatte sich wesentlich verändert, seitdem Red John tot war. Alles hatte sich verändert. Alles.

„Können sie uns vielleicht etwas zu den Personen sagen, die wir darstellen werden … die Reichs?“

Abbott zog einen Folder aus einem Stapel hervor und öffnete ihn. Er enthielt einen kurzen Abriss, es blieb ihnen noch die Möglichkeit, sich selbst einzubringen.

„Die Reichs sind nun seit zwei Jahren verheiratet, keine Kinder. Mr. Reich spielt in der Profi-Liga Poker, selten an legalen Standorten oder legalen Tournieren, aber der Name ist bekannt. Dieser wurde vom FBI und den anderen Organisationen bereits vor Wochen in Umlauf gebracht. Sie haben ein Motorboot in den Keys liegen und leben dort ansonsten in einem großen Bungalow mit Pool und Strand – alles was zu einem luxuriösen Leben einfach dazugehört. Reichs spielt immer um hohe Beträge, während Josey sein Glücksbringer ist. Sie haben sich in Vegas kennengelernt, wo sie damals … als Animiergirl gearbeitet hat.“

„Animiergirl?“, fragte Lisbon.

„Ach … sie bringt Männer dazu hohe Beiträge zu setzen, animiert sie, mehr Alkohol zu konsumieren …“

„Also eine Nutte?“, brach es aus Jane hervor.

„Nein, ohne sexuelle Dienste.“ Abbott zog diesen Teil unnötig in die Länge und ließ die beiden daher erkennen, dass es wahrscheinlich ein schon etwas anrüchiges Verhalten gewesen sein musste, dass sich das FBI und die restlichen Organisationen für Lisbons Figur ausgedacht hatten. „Auf alle Fälle legt sie wert auf teure, knappe Kleidung und spielt gerne mit ihren Reizen. Das werden sie doch zustande bringen, oder?“

Lisbon reagierte einen Moment nicht.

„Ich kann auch Agent Fischer darum bitten, diese Position zu übernehmen, wenn es ihnen unangenehm sein sollte, Agent Lisbon.“

Die dunkelhaarige Frau nickte nur. „Das klappt schon“, stimmte sie leise und ruhig ein. Würde es das denn? Sie war niemand, der mit seinen Reizen spielte und fragte sich an manch einem Samstagabend, ob sie denn überhaupt welche besaß. Immer weniger Männer zeigten Interesse und sie ging immer weniger aus.

In den ersten Wochen nach Janes Flucht, hatte sie versucht die Clubs und Bars unsicher zu machen, musste sich aber innerhalb weniger Wochenenden eingestehen, dass das einfach nicht sie war. Sie hatte kurzzeitig gedacht, dass sie in den letzten zehn Jahren etwas versäumt hatte, doch war dies in Wahrheit nicht der Fall. Sie machte sich einfach nichts aus all dem. Der lauten Musik. Den engen, viel zu kurzen Kleidern, den hohen Schuhen. Zu viel Make-up und Alkohol. Männern, von denen man am Morgen nicht wusste, wie sie geheißen haben. Das war einfach nicht sie. Allerdings war sie sich sicher, dass Fischer, sofern sie diesen Auftrag bekommen würde, keine Chance ungenützt lassen würde, um Jane … – tja, um was genau zu schaffen? Egal was es war, sie würde nicht Austin sitzen können und abwarten. Nein.

„Sie werden von Agent Wonrawitz sofort abgeholt und neu eingekleidet, dem Typ entsprechend. Danach sollte es sich ausgehen, dass sie ihren Flieger heute am späten Nachmittag noch erreichen.“ Abbott legte eine kurze Pause ein. „Wenn ich erfahre, Mr. Jane, dass sie auch nur einen Befehl, eine Anweisung nicht ausführen, dann war dies der letzte Fall, den sie für das FBI bearbeitet haben und ich werde persönlich dafür sorgen, dass sie endgültig inhaftiert werden.“

Ohne ein Wort mitsammen zu wechseln verließen sie bereits das Büro und wurden von Agent Ronda Wonrawitz in Empfang genommen. Die kleine, eher rundliche Frau führte sie, anfänglich zusammen, in einen Teil des Gebäudes, in dem sie noch nie gewesen waren und übergab Jane dann einem Mann, mittleren Alters, der offensichtlich mit Make-up und Kostümen zutun hatte, wenn man seine Art und Weise sich zu bewegen und sein Auftreten beurteilen konnte. Er war freundlich und zudringlich zugleich, was Jane missfiel, allerdings war ihm auf dem stummen Weg hierher bewusst geworden, dass er mit diversen Dummheiten nicht nur seine Inhaftierung riskierte, sondern wahrscheinlich auch Lisbons Karriere endgültig negativ beeinflussen konnte. Mehr als sonst, war dies doch endgültig eine Drohung gewesen. Oder hatte nur er das so aufgefasst?

Teresa hingegen wurde innerhalb weniger Augenblicke von fünf Frauen unterschiedlichen Alters in Empfang genommen, die sogleich begannen, ihr ihre alltäglichen Business-Klamotten auszuziehen, bis sie schließlich in ihrer einfach gehaltenen schwarzen Unterwäsche, über die sie sich selten Gedanken machte, vor ihnen stand.

„Also so können wir sie nicht aus dem Haus gehen lassen“, erklärte Ronda einer der Stylistinnen, die auf den Namen Neda hörte. „Zwei Sets von der schwarzen Spitze“, orderte sie schnell, „und dann schau, was wir sonst noch haben.“

Dass Lisbon sich unwohl fühlte, war noch reine Untertreibung. Während man ihr schwarze Skinny-Jeans anzog, begann eine weitere Frau sich mit ihren Haaren zu beschäftigen.

„Ach Mädchen“, murmelte sie, „legen sie denn gar keinen Wert auf Pflege? Sie haben so herrliches dunkles Haar und dann lassen sie es naturtrocknen und in solche Wellen fallen, die sie viel älter aussehen lassen, als sie eigentlich sind?“ Hielt man der Friseurin zugute, dass sie sicherlich 60 Jahre alt war, konnte man den vorwurfsvollen Tonfall beinahe überhören.

Lisbon hingegen sagte nichts. Neue Kleidungsstücke wurden zur Begutachtung zu Ronda gebracht, die manche auf einen Wagen hängen ließ, andere wieder zurückschickte. Währenddessen arbeitete eine Kosmetikerin an Lisbons Haut, Carole an ihrem Haar und der junge Mann, der vor wenigen Augenblicken die Frauengruppe erweitert hatte, begann die ausgewählten Kleidungsstücke mit Bedacht in Kleidersäcke zu transportieren, diese dann wiederum in große Koffer zu transferieren.

Drei Stunden später stand Lisbon mit geglättetem Haar, passendem edlen Makeup in der Empfangshalle der FBI Zweigstelle, neben ihr vier große Louis Vuitton Koffer. Man hatte ihr im Endeffekt ein weiß-blaues Kleid eines europäischen Designers angezogen, das wohl mehr kostete, als sie im Monat verdiente und dazu Schuhe, die eine Höhe besaßen, die Lisbon gleich viel größer, aber auch zarter wirken ließen, als ihre normalen FBI-Arbeitsschuhe, die formlos und derb waren. Das tiefe V ihrer Robe gab nicht gerade wenige Einblicke und sie fragte sich schon, welches Kommentar Jane wohl auf Lager haben würde, wenn er sie so sah.  Wohl fühlte sie sich nicht, aber das war ein Auftrag und den galt es zu erfüllen. Ihr Haar hatte man in Fasson gebracht – die Spitzen geschnitten, die eine oder andere Kurpackung einwirken lassen – und schließlich glatt geföhnt.

Nervös und etwas unbeholfen stand sie neben dem teuren Reisegepäck, verlagerte ihr Gewicht von einem Bein auf das andere und wusste nicht recht, was sie mit sich selbst oder der Zeit, die sie hier warten musste, anfangen sollte.

Schließlich trat Jane aus einem Aufzug heraus, hinter ihm ein junger Mann, der einen Gepäckwagen schob. Lisbon musste zweimal hinsehen – kein schwarzer Anzug, keine peinlich gemusterten Hemden, kein Anzugweste oder Stricksocken. Nein. Patrick Jane hatte man feinsäuberlich rasiert, seine Haare offensichtlich etwas geschnitten und mehr als nur neu eingekleidet – man hatte seinen Typ verändert.  Er trug dunkelgrüne Chinos, dazu Bootschuhe und ein weißes Poloshirt mit kurzen Ärmeln, über dem Arm hatte er eine Steppjacke.

Hätte sie sich nicht zuvor im Spiegel betrachtet und feststellen müssen, wie wenig sie ihrer selbst entsprach, hätte sie bei Patrick darüber gelacht, so zauberte sein Erscheinen nur ein Lächeln auf ihre Lippen, sie sagte aber kein Wort – auch nicht, als seine Augen offensichtlich über die viel zu hohen Schuhe, die nackten Beine und den kurzen Rock des Kleides glitten, sie offensichtlich musterten.

Sie studierten einander, sprachen jedoch nicht über die offensichtlichen Veränderungen.

Abbott kam auf sie zu, während der junge Mann Lisbons Koffer auf den Wagen verlud.

„Da muss ich unser Team offensichtlich loben. Man hat zwei ansehnliche Menschen aus ihnen gemacht“, sagte er mit vor Sarkasmus triefender Stimme. „Hier haben sie ihre Personenbeschreibungen mit dem passenden Background. Diese Files müssen sie im Wagen lassen, wenn sie am Flughafen aussteigen, also studieren sie sie achtsam, jede Einzelheit könnte überlebensnotwendig sein. In Key West wird sie Agent Fredrickson abholen, er ist ihr Chauffeur und wird sie zu ihrem Bungalow bringen, ihnen noch Details mitteilen.“ Er machte eine strategische Pause. „Und wenn ich ein Wort höre, Mr. Jane, dann hole ich sie persönlich aus Florida ab. Verstanden?“

Jane nickte lediglich. Er hasste es, wenn Abbott ihn vor Lisbon bloßstellte. So wenig es ihn einst gekümmert hatte, als sie noch in Sacramento beim CBI waren, umso mehr pikierte er sich nun daran.

Jeder nahm Supervising Agent Abbott das File ab und ging wortlos hinter dem jungen Mann in Richtung Garage, wo ihr Wagen auf sie warten würde.

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Ende Kapitel 1 

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About starthebuck

Ich lese um zu träumen, träume um zu lesen. This blog about books is partly in English and partly in German mostly because I read in both languages and sometimes it makes more sense to review in the language you read even if grammer sucks!
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