Pills – Kapitel 3

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Pills  3

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Am Dienstag war sie früher am Revier, früher als alle anderen – früher als Ryan, Esposito, Captain Gates und natürlich Castle. Letzterer hatte sie nicht angerufen, ihr lediglich eine Kurznachricht geschickt, in der er beteuerte, dass er für sie da wäre, wenn sie rede wolle oder einfach jemanden brauchen würde.Eine Stunde hatte sie auf die SMS gestarrt, die gesamte Nacht kein Auge zubekommen. Das Gespräch mit Dr. Burke hatte ihr zu denken gegeben, sie nachdenken lassen. Über sich. Über Castle.Dass sie Rick angerufen hatte und nicht Lanie, war ihr nicht außergewöhnlich vorgekommen und ihre eigene Erklärung schien ihr plausibel. Er drängte sie nicht, zumindest nicht so wie alle anderen es taten, er machte es subtiler, gab ihr Freiräume und auch den, der ihr Zeit gab, sich von Josh zu trennen. Etwas, das sie bereits Wochen vor dem Attentat hätte machen wollen – Joshs ständige Abwesenheit und seine doch vorhandene Eifersucht ließen sich nicht gut mit ihren nicht mehr vorhandenen Gefühlen vereinbaren.

Kate setzte sich mit einer frisch gebrühten Tasse Kaffee an ihren Schreibtisch und füllte DD-369s und DD-5s aus, für einen Fall, an dem sie schon seit langem nebenbei arbeiteten. Eine Kleinigkeit, die sie dem Vater des Opfers schuldig waren, ein Fall, der bereits vor drei Jahren nicht geschlossen werden konnte.

Und plötzlich stand ein Becher Kaffee vor ihr, sie hatte abermals die Zeit vergessen, der das Aroma von frischem Kaffee und Vanille mitsammen verband. Sie blickte auf und sah in diese blauen Augen, dieses Blau, das ihr Hoffnung schenkte, Wärme und zugleich Sicherheit. Richard nahm einfach seinen Platz, sagte nichts und legte noch einen morgendlichen Snack für sie auf den Tisch.

„Danke“, sagte sie leise.

„Immer“, antwortete Rick sanft.

„Wir haben keinen neuen Fall, Castle …“

„Ich weiß“, murmelte er. „Aber wer weiß, vielleicht kommt ja noch etwas. Außerdem habe ich ja mein iPhone …“

Seine schiere Anwesenheit beruhigte sie innerlich so sehr, dass sie beinahe vergaß, was sie in kleinen Stücken aus der vergessenen Vergangenheit zusammenzusetzen begann.

Zwei Tage spielten sie dieses Spiel, zwei Tage gab es keinen Fall, aber Richard Castle saß brav in seinem Stuhl, brachte ihr Kaffee und störte sie nicht dabei, Formulare auszufüllen, Telefonate zu führen oder andere Sachen zu machen.

Am Donnertagnachmittag verschwand Rick für eine halbe Stunde vom Revier, versprach aber – wie aus einem Reflex heraus – dass er bald zurückkommen würde. So rasch wie möglich.

„Mom“, sprach Castle, sobald er außerhalb des Hauses war, in sein iPhone. Er bat Martha, für ihn einkaufen zu gehen und gab ihr die Einkaufsliste durch – alles für seine berühmten Spaghetti Carbonara.

Kate hatte jeden Tag müder ausgesehen, die dunklen Ringe unter ihren Augen wurden so deutlich, dass sie sie scheinbar kaum noch abdecken konnte und eine unkonzentrierte Katherine Beckett konnte niemand gebrauchen. Sie würde ihm vielleicht nicht erzählen, an was sie sich erinnern konnte, das sah Castle auch ein, aber vielleicht würde sie wenigstens etwas Schlaf finden, wenn sie im Loft wäre.

Ryan und Esposito hatten ihm schon komische Blicke zugeworfen, da er nicht wie üblich abstruse Theorien zu nicht existenten oder alten Fällen präsentierte oder andere typisch Castle-mäßige Sachen machte. Er saß einfach nur da, gab vor zu lesen oder etwas zu spielen, in Wahrheit aber beobachtete er Kate aus dem Augenwinkel. Sie wirkte ruhig, entspannt; doch wusste der Autor, dass sie gut dabei war, Sachen zu verdrängen. Und irgendwann holt es dann jedermann ein, das wusste er nur all zu gut.

Gegen fünf stellte Gates fest, dass sie keinen Fall hatten und daher nachhause gehen sollten, der nächste Mord käme früh genug. Die Jungs waren schnell weg und Kate checkte ihre iPhone abermals, ob Lanie vielleicht angerufen oder ihr eine Kurznachricht geschickt hatte – das machte sie nun seitdem Rick ihr Apartment verlassen hatte. Nichts. Doch das war keine Seltenheit, dass sie sich privat wochenlang nicht sahen oder hörten, seitdem sie nach ihrer Verletzung wieder zurückgekommen war. In den Jahren zuvor hatten sie sich immer einmal pro Woche getroffen, meist bei Kate oder in einer Bar. Seit ihrer Rückkehr war alles anders und Lanie hatte sie wahrhaftig überreden müssen, an diesem Abend mitzukommen. Kate fragte sich, ob Lanie überhaupt mitbekommen hatte, dass sie plötzlich nicht mehr dagewesen war. Ob Javier wusste, dass sie auch im Lokal gewesen war? War es überhaupt Esposito gewesen, mit dem Lanie getanzt hatte oder trübte sie ihre Erinnerung? Auf alle Fälle hatte er sich ihr gegenüber anders verhalten, sagte sich Kate immer und immer wieder.

„Spaghetti Carbonara warten darauf, gegessen zu werden“, sagte Castle zu Kate, als sie ihre Jacke anzog und ihr Haar heraushob. Ihre lange braune Mähne. Sie sah ihn mit ihren müden grünbraunen Augen an und wusste, dass sie es eigentlich ablehnen sollte, doch ihr Magen knurrte laut und Rick sah dies als nonverbale Zustimmung, ging voraus, holte den Lift und wartete mit einer einladenden Handbewegung auf sie.

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„Setz dich auf die Couch, mach es dir bequem“, bot Castle ihr an, als sie im Loft angekommen waren und er ihr die Jacke abgenommen hatte. „Die Sauce muss erst noch gezaubert werden.“

Kate war müde, erschöpft und setzte sich auf das große Sofa, streifte die Schuhe ab und zog die Füße an. Bei solchen Bewegungen schmerzte ihr Körper sie immer noch etwas.

Sie hörte das Klirren von Töpfen und drehte sich um, sah Rick in Action – eine große Pfanne stand nun am Herd und das Aroma von Zwiebel in dieser erfüllte allmählich das Loft.

„Möchtest du ein Glas Rotwein?“, fragte er und war bereits dabei, eine Flasche zu holen.

Doch Kate schüttelte den Kopf. „Kein Alkohol“, erklärte sie, ohne ihm weitere Informationen zu geben. Rick nickte und stellte stattdessen einen Kessel mit Wasser auf den Herd. Wenn sie ihn so etwas wissen ließ, dann hatte sie wohl ihren Grund dafür.

Als Rick die Tasse dampfenden Tee auf den Couchtisch stellte, bemerkte er, dass Kate eingeschlafen war. Vorsichtig half er ihrer schlafenden Form von einer sitzenden Position in eine liegende zu gelangen, deckte sie zu und beobachtete sie einen Augenblick. Die entspannten Gesichtszüge. Die markanten Wangenknochen.

Martha stieg enthusiastisch die Stiegen hinab, wollte ihrem Sohn von ihrer überaus begabten Schauspielklasse erzählen, doch noch bevor sie etwas sagen konnte, deutet Rick ihr, dass jemand auf der Couch schlafen würde.

„Ich dachte mir doch, Richard, wenn ich Carbonara rieche, dann muss es einen speziellen Grund geben.“

„Sie hatte ein paar harte Tage“, versuchte Castle zu erklären, ohne zu viel preiszugeben. Manchmal war Martha wirklich gut im Lesen von Menschen, denn sie erkannte, dass sie keine Fragen stellen sollte, keine Fragen, die ihr ihr Sohn nicht beantworten können würden.

Eine Stunde später war der Tisch gedeckt, das Essen fertig und das Aroma der Sauce erfüllte den Raum. Martha ging vorsichtig zu Kate, die immer noch schlief.

„Katherine“, sagte sie sanft und berührte die junge Frau an der Schulter.

Kate fuhr erschrocken hoch. Panik.

Martha warf Rick einen Blick zu und schon war er an ihrer Seite und Martha am Weg die Stiegen hoch in den ersten Stock, um einerseits Alexis zu holen, andererseits aber auch um ihnen noch einig Augenblicke Zeit zu geben. Was auch immer Detective Beckett widerfahren war, sie hatte schon lange Zeit keinen solch angsterfüllten Blick mehr in den Augen eines realen Menschen gesehen.

Rick hingegen saß an ihrer Seite und wusste nicht, ob er sie anfassen konnte oder nicht, ob er so alles nur noch schlimmer machen würde. Im Endeffekt.

.-.-. Flashback .-.-.

Er stellte sich als Wayne vor, Wayne aus Texas. Eigentlich sah er nicht aus wie ein Cowboy, gab sich aber als solcher aus. Kate lächelte ihn an. Er war charmant und wahrte, anfänglich zumindest, etwas Distanz. 

„Wie heiß du?“, fragte er mit tiefer Stimme. Kate lief ein Schauer den Rücken hinunter. Ein positiver Schauer. 

„Kate.“

„Ein schöner Name“, begann er und machte ihr folglich zahlreiche Komplimente, denen gegenüber Kate keinesfalls immun war.

„Ich bin Wayne und …“ 

Einen Familiennamen nannte er nicht, so etwas war unwichtig, wenn man sich in einem Club kennenlernte. Kates gute Stimmung wurde zunehmender zu einer Nebelwolke. Sie erklärte ihm, dass ihr schlecht wäre und Wayne führte sie, hilfsbereit und charmant wie er war, an die frische Luft. 

.-.-.Ende Flashback .-.-.

„Wayne“, sagte Kate, die sich nun in Ricks Armen wiederfand. „Er sagte mir, sein Name wäre Wayne und er käme aus Texas.“

Castle wusste sofort, um was es ging. Jede einzelne Berührung ließ er von Beckett einleiten. Wenn sie sich an ihn schmiegte, legte er seine Arme um sie. Ließ sie ihren Kopf gegen seine Brust sinken, strich er über ihr Haar.

„Wayne“, wiederholte er.

„Allmählich kann ich mich an die eine oder andere Kleinigkeit, den einen oder anderen Moment erinnern. Es sind immer nur Episoden, kurze Augenblicke.“

„Du solltest den Vorfall melden, Kate. Man kann den Täter finden. Wir werden ihn finden.“

„Dann bin ich für mein Leben gebrandmarkt“, erklärte sie und wischte sich die Tränen von den Wangen. Rick reichte ihr ein Taschentuch. „Ich kann und ich möchte mich nicht von einem SVU Detective verhören lassen. Nein, Rick. Ich schaffe es auch so.“

„Irgendwie“, fügte Castle hinzu.

„Irgendwie … dank dir“, flüsterte sie.

Richard blickte sie verwundert an. Nach dem Attentat hatte sie ihn von sich gestoßen und nun, nun schien das genaue Gegenteil der Fall zu sein. Ein ambivalentes Verhalten, dem sicherlich irgendetwas zugrunde lag. Und so machte er sich Sorgen um sie, mehr als nach ihrer Rückkehr aus dem Krankenstand.

„Mach dich frisch“, sagte er sanft und stand auf, reichte ihr die Hand und führte sie durch sein Büro, in dem sie schon einmal gewesen war, in das ihr unbekannte Schlafzimmer und weiter in sein Bad. Daraufhin ließ er sie alleine und rief seine anderen zwei Frauen zu Tisch, als er wieder im Wohnzimmer angekommen war.

Im Badezimmer stand Kate vor dem Spiegel, wusch sich das Gesicht mit kaltem Wasser und war froh, in wasserfestes Augen-Make-up investiert zu haben. Kurz blickte sie sich um – dunkles Holz, cremefarbene Wände im Schlafzimmer, das sie durch die offene Türe sah, und ähnlich war das Farbschema auch im Badezimmer weitergeführt worden. Eine große gläserne Duschwand, eine Whirlpool-Badewanne. In einer Ecke stand eine Wäschetruhe für Schmutzwäsche, gegenüber der Wanne ein Fernseher und neben dem Waschbecken eine Stereoanlage. Im Grunde hatte sie sich das Badezimmer auch so vorgestellt – nobel, elegant und geradlinig.

Obwohl Beckett normalerweise nicht der Typ war, der neugierig in fremder Menschen Zimmer unerlaubt Kästen öffnete, schob sie die Türe des Glasspiegelschranks zur Seite – eine Zahnbürste, ein Rasierer und nur Kosmetika für den männlichen Gebrauch. Irgendwie gab es ihr eine Art von innerer Zufriedenheit.

Einmal fuhr sie sich noch durch ihre lange Mähne und ging dann ins Wohnzimmer, wo bereits alle drei Castles auf sie warteten. Man empfing sie herzlich, besonders Martha und Alexis, die sie zuvor nicht gesehen hatte. Sie wurde zwischen Rick und Martha gesetzt und musste feststellen, dass das Essen köstlich war und Beckett das erste Mal seit dem Vorfall wieder genüsslich eine Speise zu sich nahm. Sie aß mit herzlichen Appetit. Der Salat war frisch zubereitet und das Dressing unglaublich gut und Ricks Spezialspaghetti waren tatsächlich einzigartig.

Satt und beinahe glücklich saß Kate nach dem Mahl am Tisch. Niemand hatte etwas gesagt, dass man nur Tee und Wasser zum Essen getrunken hatte, dabei war die Unterhaltung leicht, fröhlich und familiär gewesen. Die Polizistin räumte den Tisch mit ab, half beim Einräumen des Geschirrspülers. Für sie selbst begann nun der innere Kampf. Das erste Mal hatte sie hier Schlaf gefunden, in seiner Gegenwart, seitdem er ihre Wohnung verlassen hatte und eigentlich sollte sie nun nachhause gehen, aufbrechen, doch sie zögerte es heraus. Immer und immer wieder begann sie Unterhaltungen über Nebensächlichkeiten, ohne diesen recht zu folgen. Seine Stimme alleine machte sie innerlich ruhiger.

„Es ist spät, Kate …“

„Ich …“

„Wenn du möchtest, kannst du im Gästezimmer schlafen“, sagte er, griff ihr auf den Oberarm und wollte sein Angebot nicht begründen, sie nicht wissen lassen, dass er erkannt hatte, dass sie Schutz und Sicherheit zu suchen schien und diese hier fand. Oder es war die Angst vor dem Alleinsein.

Kurz blickte Kate ihm tief in die Augen und er konnte in ihren eine gewisse Unsicherheit erkennen.

„Ich bringe dir etwas, indem du schlafen kannst.“ Rick hatte ihre nonverbale Antwort gebraucht, ihre Augen sprachen Bände, zudem sah sie müde aus. Sehr müde.

Castle brachte ihr eins seiner T-Shirts und eine Pyjamahose, die ihr viel zu groß sein würde, nur wollte er ihr die Möglichkeit geben, sich zu bedecken. Danach ging er aber nicht in den ersten Stock, sondern in einen Raum, der durch eine gut versteckte Türe, unterhalb der Stiege zu begehen war.

„Seitdem Mutter das richtige Gästezimmer besiedelt, haben wir diese Räumlichkeit hergerichtet. Ursprünglich war sie einmal für ein Kindermädchen oder ein Hausmädchen gedacht gewesen.“

Der Raum war beinahe so groß wie das Zimmer, das sie im ersten Stock nach der Explosion ihrer Wohnung bewohnt hatte – Marthas Schlafzimmer. Nur war dieses hier neu eingerichtet, nicht so farbenprächtig gestaltet und das Bett war lediglich Queen-Size. Es war ein heller Raum, als sie ihn betrat.

„Es ist alles frisch bezogen“, stellte Rick fest und zog den Überwurf vom Bett und zum Vorschein kamen violette Laken. Feine ägyptische Baumwolle nahm Kate an und strich über den Stoff.

„Du weißt, wo mein Zimmer ist, falls etwas sein sollte, Kate.“

„Danke, Rick. Ich weiß gar nicht, wie sehr ich dir danken kann, für all das.“

„Da brauchst du nicht“, fügte er hinzu, als er den Raum verließ und die Türe schließen wollte.

„Bitte nicht, lass sie offen.“ Rick nickte lediglich.

Viel ging ihm durch den Kopf, alsbald er sie verlassen hatte. Sie hatte ihn wissen lassen, dass der Name des Mannes Wayne war und danach hatte sie sich tatsächlich in sein Gästezimmer führen lassen, um hier zu übernachten. Seine Kate hätte 1000 Ausreden gewusst, um das Angebot abzulehnen. Doch seine Kate existierte nur noch in geringem Maße, zumindest im Moment nicht.

Auf der einen Seite bewunderte Richard ihre Stärke und hoffte, und das seit langem, dass sie jemanden hatte, mit dem sie über all das sprechen konnte – einen Therapeuten. Alleine würde sie mit der Situation nicht fertig werden, auch nicht mit seiner Hilfe – er war Schriftsteller, ein guter Zuhörer aber kein Psychiater.

Castle duschte, zog sich um und bereitete sich auf das Bett vor. Mehrmals schritt er durch sein Büro in Richtung des Wohnzimmers und blickte in Richtung des Raums, wo Kate sich nun aufhielt. Es brannte immer noch Licht, das Licht des Nachtkästchens und die Türe war weit offen.

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Als Martha am Morgen die Stiege hinab kam, viel früher als sonst, da sie eine zeitige Klasse zu unterrichten hatte, sah sie Kate auf der Couch liegen. Am Anfang war ihr nur die violette Bettwäsche aufgefallen, die sie für das Gästezimmer gekauft hatte, dann das wohlbekannte braune Haar.

Bisher hatte sie keine Fragen gestellt, denn wenn Rick reden wollte, tat er es. Marthas Augen wanderten in Richtung der offenen Gästezimmertüre und wunderte sich, sagte aber nichts. Es stand ihr nicht zu. Stattdessen schlich sie in Ricks Schlafzimmer und weckte ihren Sohn auf. Die rothaarige Frau nahm neben ihrem Sohn am Bett Platz.

„Kate hat hier geschlafen?“

„Hm … im Gästezimmer“, teilte er seiner Mutter mit und setzte sich auf, lehnte sich gegen das Kopfteil des Bettes.

„Auf der Couch im Wohnzimmer.“

Verwirrung beschrieb Ricks Gesichtsausdruck gut. Folglich stand er auf, ging bloßfüßig in Richtung des Sofas und sah ihr zufriedenes Gesicht, das T-Shirt, das er ihr gegeben hatte. Rick hob die Schultern, ließ Martha wissen, dass er keine Ahnung hatte, wieso sie hier lag, es ihn aber nicht störe – und lächelte. Zwar war er verwundert, allerdings auch erfreut, dass sie sich so frei bei ihm zu bewegen traute.

Vorsichtig und beinahe zärtlich weckte Rick die Polizistin auf, stellte Kaffee auf und bot ihr an, sein Badezimmer zu nutzen, um zu duschen. Gerne nahm sie es an, es gab ihr etwas Zeit, sich von dem Fakt zu erholen, dass man sie auf der Couch in der Früh vorgefunden hatten – ihr Vorhaben war es doch gewesen, rechtzeitig wieder ins Gästezimmer zu übersiedeln. Doch hatte sie zu gut geschlafen. Durchgeschlafen.

Vor Dienstantritt fuhren sie in Becketts Wohnung vorbei, sie zog sich um, denn dann rettete sie Espositos Anruf  – sie hatten einen Fall.

Einen Mord.

Endlich.

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Ende Kapitel 3

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About starthebuck

Ich lese um zu träumen, träume um zu lesen. This blog about books is partly in English and partly in German mostly because I read in both languages and sometimes it makes more sense to review in the language you read even if grammer sucks!
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