Strip Poker (Stanathan-OS)

stanathanA/N: Das ist mein erster Stanathan Versuch, also bitte keine Vorurteile. Ich möchte auch vorwegnehmen, dass das hier reine Fiktion ist und eigentlich lediglich auf einem Foto basiert, keinerlei Hintergedanken hat. Auch das ganze Twitter-Bashing gegen Nathans Freundin wird von meiner Seite keineswegs unterstützt.
Die Szene ist auch von mir adaptiert worden.
Rating: M/ P18 – Warnung.
PWP? – für Myri Am.

 

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Strip Poker

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„Klappe“, hörte man Andrew Marlowes Stimme im Hintergrund. „Noch einmal zurück auf die Plätze. Stana, anziehen.“ Er war genervt, mehr als nur das. Die Szene zu schreiben war ihm leicht gefallen, sehr leicht sogar, aber so wie er es sich vorgestellt hatte, lief es gerade jetzt nicht ab. Irgendwas war anders, irgendetwas – aber er kam nicht darauf was.

„Fünf Minuten Pause“, erklärte er und begann das gerade gedrehte Filmmaterial abzuspielen.

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Ohne sich lange umzusehen, begann Stana sich wieder die Bluse, das Jackett und die Krawatte anzuziehen, schlüpfte wieder in die Hosen und schloss diese. Der Drehtag war bereits lang gewesen und am liebsten läge sie gerade in der Badewanne, würde ein Buch lesen und einfach nur entspannen. Einfach einmal ein paar Stunden nichts tun. Aber das spielte es nicht. Sie würden den Drehtag erst beenden, wenn auch diese Szene abgedreht war – so waren nun einmal die Spielregel, auch wenn es bereits kurz vor Mitternacht war.

Nathan sah sie müde an, auch für ihn war es ein langer Tag gewesen. In das Skript hatte Marlowe geschrieben, dass sie sich vor ihm ausziehen müsse, er saß lediglich in Boxershorts und dem roten Hemd auf dem Boden. Was von der Szene dann wirklich in der Serie landen würde, ja das fragte er sich mittlerweile seit gut einer Stunde. Abgesehen davon, viel es ihm zunehmend schwieriger sich auf die Anweisungen zu konzentrieren, wenn Stana sich lasziv vor ihm auszog. Ihre Hüften schwang, ihn mit diesen großen grünbraunen Augen ansah. Doch standen einfach zu viele Menschen um ihn herum, damit er die Message transportieren konnte, die Andrew eigentlich sehen wollte.

„Andrew, könnte ich dich kurz sprechen?“, fragte er und erhob sich, zog das Hemd so weit hinunter, wie es ging und schritt mit dem Drehbuchautor auf die Seite des Sets. Die restliche Crew, beinahe 30 Leute, tranken inzwischen Kaffee, plauderten kurz.

„Die Szene funktioniert so nicht“, erklärte Nathan kurz und ahnte bereits, dass Marlowe mit seiner Aussage nicht glücklich sein würde. „Die Stimmung wird einfach nicht transportiert.“

„Wirklich?“, fragte dieser provoziert nach. „Wieso glaubst du, drehen wir seit Stunden diese?“

„Schick alle nicht unbedingt notwendigen Crewmitglieder weg, lass sie nachhause gehen.“ Fragend sah der Produzent ihn an. „Du willst etwas Gewagtes zeigen, etwas das wir noch nie hatten und Stana in Unterwäsche mit einem Striptease ins Bild setzen. Das funktioniert nur mit einem aufs Äußerste reduzierten Set. Ton und Licht ist passend eingestellt, das Make-up passt. Gib uns zwei oder drei Takes und dann kannst du die Szene immer noch auf den morgen Tag verschieben.“

Andrew nickte nur und gab die passenden Anweisungen, ein großer Teil der Crew packte seine Sachen zusammen und Stana stand äußerst verwundert am Rand und sah dem Spektakel zu, ahnend, dass Nathan daran schuld war. Nur was war das Ziel?

Andrew und Nathan kamen nach wenigen Minuten wieder zum Zentrum des Geschehens zurück, wo Stana bereits auf sie wartete.

„Wir ändern ein paar Kleinigkeiten“, erklärte der Autor. „Du wirfst die Spielsteine vom Tisch, legst dafür die Karten auf diesen und dann spielen wir Poker, Strippoker.“

Bis zu diesem Zeitpunkt war es ein Striptease gewesen, den Stana hätte hinlegen sollen, keine Rede war von den Scrabble-Steinen gewesen, keine von Poker Karten. Nichts dergleichen war im Skript festgehalten.

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Wie angewiesen wurden die Kameras platziert, vier verschiedene, der Raum noch ein letztes Mal passend ausgeleuchtet und dann kam Stana ins Zimmer, sprach ihre zuvor ausgemachten Sätze, schob die Steine vom Tisch und setzte sich Nathan gegenüber auf den Boden, ihre Beine berührten sich unter dem Tisch. Sie trug immer noch ihr komplettes Outfit, inklusive der – ihrer Ansicht nach – vollkommen peinlichen Krawatte, doch hat sie jegliche Diskussion mit den Modeausstattern für ihren Charakter Kate Beckett bereits vor Wochen aufgegeben. In dieser Staffel hatte man sich für Kleidung entschieden, die sie bieder und langweilig wirken ließ. Viel lieber hatte sie die eher offenherzigen Outfits der vierten Staffel gehabt. Marlowe wünschte es so, also wurde gehorcht.

Die ersten zwei Hände gingen an Nathan und Stana verlor die Krawatte und ihre Socken. Dann war Nathan dabei und verlor den Gürtel seiner Hose an sie.

Nach einer guten halben Stunde saß Fillion nur noch in Hemd und Boxershorts vor ihr und sie studierte währenddessen genau ihre Karten, als die seinigen über ihren Büstenhalter und Slip wanderten, alle anderen Kleidungsstücke lagen bereits auf einem Häufchen auf dem Sofa und warteten darauf, irgendwann wieder angezogen zu werden.

Andrew, der hinter den Kameras stand und genau den Spielverlauf beobachtete, hatte erkannt, dass Nathan sein Gegenüber manchmal absichtlich anlaufen ließ, schlechte Hände so spielte, dass sie Kleidungsstücke verlieren würde – er war geschickt. Oder Stana ließ ihn gewinnen. Vielleicht war es das?

Mit ihm waren lediglich drei Leute am Set geblieben und es herrschte eine herrlich ruhige Atmosphäre vor. Entspannt. Nicht hektisch. Keine verwirrenden Hintergrundgeräusche, kein Geplaudere. Nichts.

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„Ich habe nur noch das Hemd und die Boxershorts“, kommentiert Nathan, als er sein Blatt auf die Seite legte und überlegte, wie es weitergehen sollte. Die gesamten letzten zehn Minuten hatte er auf Stanas Brüste gestarrt, die durch einen weißen mit Spitze verzierten BH, der wenig preisgab und ihm doch viel offenbarte, in Szene gesetzt wurden. Ihr Slip war knapp, nicht die typischen Boycut-Panties, die man ihr sonst für diverse Aufnahmen anzog. Nein, das hier war anders und es erregte ihn – das bereitete ihm wiederum Sorgen.

Zwar waren mehr Küsse in das Skript eingearbeitet worden, was aber nicht unbedingt dazu geführt hatte, dass sie sich näher gekommen waren in den letzten Monaten – eher das Gegenteil war der Fall gewesen. Hatten sie früher gemeinsame Auftritte gehabt, so waren sie nun meist alleine unterwegs bzw. nahm Nathan seine Freundin mit. Manchmal hatte er sich bereits gefragt, was aus ihnen geworden ist – immerhin gab es genügend Fans, die nach privaten Aufnahmen von Veranstaltungen verlangten, die sie beide zeigten.

Irgendetwas hatte sich verändert. Mehr als nur verändert.

Nathan wusste, dass diese Distanz teilweise darauf beruhte, dass er etwas Abstand zu ihr gewinnen musste. Ihre Körper hatte ihn immer schon betört und das tat seinen Beziehungen nicht gut und genau das hatte er sich während der letzten Drehpause im Sommer eingestanden.

Ja, Stana war eine schöne Frau, eine wunderschöne Frau mit einem sehr wandelbaren Aussehen. Man brauchte die Unschuldige, Naive? Da war man bei ihr richtig. Oder dann doch die Laszive, das Callgirl, die Verführerin? Auch kein Problem. Sie hatte in den letzten Jahren so viel dazugelernt, dass egal welche Rolle man ihr anbot, sie diese wunderbar mimen würde. Besser als je zuvor, wusste sie ihre Augen einzusetzen – ein Blick sprach bei Stana mehr als tausend Worte.

Und nun hier, auf diesem Set, saß sie in einem weißen Büstenhalter, der langsame eine wohlige Wärme in ihm aufsteigen ließ. Eine Wärme, die er kontrollieren musste, bevor hier etwas aus dem Ruder geraten würde.

„Reichen denn zwei Kleidungsstücke nicht?“, fragte sie und grinste ihn frech an. Sie trug nur noch Unterwäsche und wusste genau, dass sie nun achtgeben musste, was sie sagte und wie sie ihre Hand spielte, denn irgendwann würden sie zu weit gehen – viel zu weit. Weiter als Andrew es verlangte. Aber die Tage, an denen sie unbeschwert zusammengesessen waren, waren vorbei – immer ging es nur um die Arbeit, immer nur um Rick und Kate – niemals um Stana und Nathan. Schon die gesamte Drehzeit der Staffel nicht mehr. Und in genau diesem Moment musste sie sich an diese lustigen Momente erinnern, die sie gemeinsam verbracht hatten, Stunden, in denen sie nur gelacht hatten.

Irgendwann war sie von einer Reporterin gefragt worden, ob Nathan ein guter Küsser sei und ohne viel nachzudenken, hatte sie damals die Frage bejaht. Doch war er es wirklich? Manchmal wanderte diese Frage durch ihren Kopf, besonders seitdem sie wieder Single war und nachts alleine ihre Skripten für den kommenden Tag durcharbeitete. Meist waren so viele Leute am Set rund um sie, dass keine romantische Stimmung aufkam und Filmküsse waren keine richtigen Küsse – keine Zunge, keine intimen Berührungen, die dieses Kribbeln auf der Haut auslösten.

Plötzlich, Stana war immer noch in Gedanken versunken, warf Rick sein Blatt hin und begann, mit zitternden Händen, das Hemd aufzuknöpfen.

„Darf ich?“, fragte sie.

Mittlerweile schienen beide vergessen zu haben, dass immer noch vier Leute am Set waren, immer noch die Kameras liefen und aufgenommen wurde. Doch war das Licht mittlerweile so gedimmt, dass es wirklich schien, als wären sie alleine.

Nathan wiedersprach nicht, als ihre schlanken langen Finger begannen, die kleinen Knöpfe durch die Löcher zu schieben. Was sie mit diesen Fingern wohl noch alles anstellen würde können? Er spürte, wie er, dankenswerter Weise vom Tisch verdeckt, hart wurde. Und Stanas Parfum machte es nicht besser, es war eine herbe Mischung, die sie seit Jahren trug und ihn immer wieder faszinierte – eine so zarte Frau mit einem solch schweren Duft. Er verzauberte ihn.

Ohne weiter nachzudenken, griff an Stanas Hals und zog sie zu sich hinab – ein kurzer, tiefer Blick in diese unglaublich grünbraunen Augen und er wusste, dass sie ihn nicht wegstoßen würde. Und Schon waren seine Lippen auf den ihren und seine zweite Hand glitt der wohlgeformten Rundung ihrer Taille zur Hüfte entlang.

War sie vor wenigen Augenblicken noch über den Tisch gebeugt gewesen, so war diese mit einer leichten Handbewegung entfernt worden, stand nun abseits und war vergessen. Es schien so und so alles rund um sie vergessen, denn als seine Zunge ihre rosigen Lippen nachfuhr, öffnete sie ihren Mund. War der Kuss zuvor zögerlich gewesen, so wurde er nun immer leidenschaftlicher. Fordernder. Heißer.

Im nächsten Augenblick saß Stana zwischen seinen Beinen und seine Hände wanderten über ihren Körper, berührten sie an Stellen, an denen er sie in den letzten fünf Jahren nicht zu berühren gedacht hatte. Die weiche Haut ihres Bauches und ihrer Hüfte, die in den letzten Jahres etwas runder, feminier geworden war. Ihre Brust, wo der weiße Stoff sie nicht verdeckte. Ihr fester Po, den er so gerne anstarrte, wenn sie vor ihm ging – besonders bei den engen Jeans, die sie gerne trug.

So umfassten seine großen Hände ihren Po und halfen ihr, die Position zu verändern. Sie kniete nun nicht mehr zwischen seinen Beinen sondern saß in seinem Schoß, ein Bein zu jeder Seite und ließ ihre feinen Finger über seine Brust wandern.

Das erste Mal machte er, in einer Situation wie dieser, keinen Hehl aus seiner Erregung, presste seine Erektion in ihren Schritt, an ihren Bauch und vernahm – hoch erotisiert – ihr lautes Stöhnen, dem weniger laut, aber deutlich hörbar, ein „oh Nathan“ folgte.

Eine kleine Handbewegung und ihr Büstenhalter war geöffnet. Stana streifte ihn rasch ab und führte seine Hände an ihre Brust, verlangte förmlich berührt zu werden.

„Fest“, murmelte sie ihn sein Ohr, als sie ihre Zunge an seinen Pulspunkt führte und ihn damit in neue Höhen trieb. „Berühr mich.“

Mit diesen Worten begann Stana ihre Hüften kreisen zu lassen, rieb sich an seiner Erektion und erkannte, dass sie so viel mehr wollte, sich danach verzehrte. Über all die Jahre hinweg, hatte sie sich gefragt, wie es sich wohl anfühlen würde, wenn seine großen Hände ihre Brüste umfassen würden, kneten und ihre Brustwarzen zwischen seinen Fingern drehen würden.

Und scheinbar waren auch alle Boulevardblätter gut informiert über sein Gemächt gewesen, denn das, was sie nun gegen ihren Bauch gepresst spürte, war keine Kleinigkeit. Bei Gott nicht. Also griff sie, während ihre Lippen wieder auf den seinen waren und ihre Zungen um die Dominanz in diesem Spiel kämpften, zwischen ihre Körper und mit einer schnellen Bewegung hatte sie die Knöpfe der Boxershorts geöffnet und hielt ihn nun in ihrer Hand, umfasste ihn hart.

„Oh Gott. Stana …“

Ihr Daumen kreiste über die Spitze seines Penis, verteilte die Freudentröpfchen sorgfältig. Obwohl ihre Hände nicht gerade klein waren, konnte sie ihn kaum umfassen und die Vorstellung, ihn in sich aufzunehmen, erregte sie zunehmend.

Keiner der beiden hatte bemerkt, dass die restliche Crew vom Set verschwunden war, Andrew sie nachhause geschickt hatte, als der Couchtisch zur Seite geschoben worden war und die Sache etwas heißer wurde. Intuitiv hatte er gehandelt, war noch einige Augenblicke Vorort geblieben, bevor er die Kameras laufen ließ und das Set für den Tag verließ. Nach den Augenblicken, die er beobachten durfte, würde er genügend Filmmaterial für – eine unbeschreiblich lange Zeit haben. Obwohl er den Großteil nicht verwenden würde können.

„Wenn du damit nicht aufhörst …“, murmelte Nathan und griff nach Stanas Hand.

„Was dann? Nicht Mann genug um…?“

Bevor Stana den Satz vollenden konnte, hatte er ihren Slip aufgerissen und weggeworfen und sie passend über seine Erektion positioniert.

„Ich soll nicht Mann genug für das hier sein?“, flüsterte er, blickte ihr währenddessen tief in die Augen, als sie an ihm hinabglitt und ihn Stück für Stück in sich aufnahm, mehrmals aufstöhnte und ihre Fingernägel in seinen Schultern vergrub.

„Gott, Nathan“, stöhnte sie auf, als er in ihr war. „Noch nie … noch nie habe ich …“ Doch ließ e sie nicht aussprechen sondern begann sie abermals zu küssen, zärtlich, beinahe wäre es romantisch und Stana ließ ihre Hüften kreisen, bewegte sich auf und ab, begann einen Rhythmus zu etablieren. Langsam.

Ihren letzten Freund hatte sie vor vielen Monaten gehabt und die Frau für einen One Night Stand, obwohl die Möglichkeit oft bestanden hätte, war sie nicht. Immer wieder gab es verrückte männliche Fans, die ihr direkte Angebote unterbreiteten. Und seine Größe, die für sie ungewohnte Situation und das unglaubliche Gefühl, das sich in ihr aufbaute, ließen sie erkennen, dass das hier anders war. Außergewöhnlich. Besonders. Es fühlte sich perfekt an und noch nie zuvor hatte sie sich so voll gefühlt. Niemals.

„Schneller“, murmelte Rick. „Bitte …“

Und so wurde sie schneller, leidenschaftlicher, stöhnte immer öfter seinen Namen und als er ihre Brust berührte, mit den Fingern ihre kleinen, zusammengezogenen Warzen umkreiste kam sie. Schrie seinen Namen, wurde erratisch und beinahe, hätte er sich nicht mehr als nur kontrolliert, wäre er ihrem Orgasmus zum Opfer gefallen, so stark wie dieser gewesen war.

Keuchend lehnte sie an seiner Brust, war dabei, sich allmählich wieder zu erfangen, als Nathan begann, ihr zärtlich über den Rücken zu streichen, ihr leise Worte ins Ohr flüsterte.

„Es musste irgendwann passieren, Stana. Du bist so schön, so unglaublich schön. Du weißt gar nicht, was du mir jeden Tag antust, wenn du in diesen engen Hosen vor mir herumtanzt.

Stana, die versuchte ihren Atem wieder zu normalisieren, spielte mit seinen Brustwarzen, umkreiste sie mit ihrem Fingernagel und spürte, dass er immer noch hart in ihr war, also nicht gekommen war.

„Wieso?“, fragte sie vorsichtig und zog ihre innere Muskulatur zusammen, ließ ihn aufstöhnen.

„Weil ich mehr will, mehr von dir.“ Mit diesem Satz hob er sie von sich und platzierte sie auf der Couch, legte sie auf den Rücken. Ihre lange Mähne umrahmte ihr Gesicht, als er sich gierig über sie beugte und sie zu küssen begann. Küsse, die von ihren Lippen zu ihrer Brust glitten, über ihren Bauch zu ihrer intimsten Stelle.

Und als Nathan sei dort zum ersten Mal berührte, mit seinem Mund an ihrer Klitoris saugte, bäumte sie sich auf, stöhnte seinen Namen.

Keiner dachte an die Menschen, die zuhause eventuell auf sie warteten. Keiner dachte an die, die eventuell noch am Set waren. Es war, als wären sie alleine, als wäre niemand vorhanden, der sie von all dem ablenken hätte können.

Nathan konnte nicht genug von ihr bekommen. Der weichen Haut, den sanften Rundungen, dem herrlichen Geruch. Ebenso erging es ihm wenn er von seiner aktuellen Position aufblickte und ihre dunkelbrauen Brustwarzen erblickte. Er wollte genau das jeden morgen. Jeden Abend. Jeden Tag. Und er ließ sie erneut kommen, wusste beinahe nicht mehr, wie er sich zügeln sollte, so sehr wollte er sich wieder in ihr befinden, in sie graben – sie mit Haut und Haar besitzen.

„Nathan, bitte … ich kann nicht mehr“, murmelte sie mit einem Seufzen.

„Du musst aber, ich bin noch nicht fertig mit dir, Stana, absolut nicht fertig.“

Er glitt an ihrem Körper hoch, saugte an ihrer Brust, biss fester als geplant in diese, nachdem er erkannt hatte, dass sie Gefallen daran fand.

„Bitte …“, flehte sie und Nathan drang abermals in sie ein, als er über ihr war, ihr wieder tief in die Augen sah, ein Lächeln auf ihre Lippen zauberte, als er tief in ihr war.

„Ich brauche dich“, flüsterte er ihr ins Ohr, als er einen Moment inne hielt, um nicht alles früher zu beenden als geplant und küsste sie, sanft und innig. „Ich brauche ich dich mehr, als ich mir jemals eingestehen wollte.“

„Nathan … so gut, so unglaublich gut“, stöhnte sie, als er sich zu bewegeben begann und sie versuchte jede seiner Bewegungen zu treffen – es war kein unbeholfener Liebesakt, nein, es war als hätten sie in den letzten sechs Jahren nie etwas anderes gemacht. Sie kannten einander so gut, dass jeder den nächsten Schritt des anderen erahnen konnte, ohne dass Worte fallen mussten.

Und so ging es die gesamte Nacht weiter, bis der Morgen dämmerte und sie beide erschöpft auf der Couch einschliefen.

 

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Die ersten, die am Set waren, trafen sich zum Kaffeetrinken in dem kleinen Café, das sich etabliert hatte. Jon gehörte zu den ersten, da er den Text noch einmal durchgehen wollte und sein Skript am Abend zuvor am Set gelassen hatte, waren es an diesem Tag nur wenige Zeilen, die er zu wissen hatte.

Er ging sein Skript holen und entdeckte das immer noch beleuchtete letzte Set des gestrigen Tages. Verwundert ging er zu diesem, sah Kleidung, die am Boden lag, den Couchtisch, der einen neuen Platz gefunden hatte und dann blickte er über die Rückseite der Couch hinweg und erkannte Stanas wallende Mähne, die sich über Nathans Brust ergoss. Zweimal musste er hinsehen, um zu realisieren, was für ein Schauspiel ihm sich da bot.

Beide nackt. Nur von einer dünnen Decke, die immer auf Richard Castles Couch lag, umgeben, tief schlafend.

Er lächelte. War die Stimmung zwischen den beiden in den letzten Monaten etwas angespannt gewesen, so schienen sie nun einen Katalysator gefunden zu haben. Sie schliefen so friedlich und tief, dass sie es nicht mitbekamen, als er die Lichter rund um sie ausschaltete und das Set langsam, mit einem großen Grinsen auf den Lippen, verließ. Mit vielem hatte er gerechnet, damit allerdings nicht. Nicht, dass es nicht immer eine gewisse  – eine gewisse Chemie zwischen ihnen gegeben hatte, oh nein, die war immer vorhanden gewesen. Aber der Ort und der Zeitpunkt …

 

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The End

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PWP – das trifft es glaube ich ganz gut. Es war der erste Versuch eines Stanathan One-Shots. Wirklich happy bin ich damit nicht und er ist viel zu „juicy“ geworden, aber was soll‘s …

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About starthebuck

Ich lese um zu träumen, träume um zu lesen. This blog about books is partly in English and partly in German mostly because I read in both languages and sometimes it makes more sense to review in the language you read even if grammer sucks!
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10 Responses to Strip Poker (Stanathan-OS)

  1. Tina says:

    Mehr davon bitte

  2. Fireangel says:

    Sehr viel Mehr bitte…..
    Ich nehme mal als es brenzilig wurde sind die anderen gegangen oder?
    Schreib weiter, ich liebe alle deine Stories 🙂

    Lg
    Anny

  3. Helena says:

    Ganz nett…
    Aber das Szenario ist absolut unrealistisch und das finde ich eher abturnend.

  4. Candycat1309 says:

    Unglaublich, sehr erotische Spannung, sehr schöne Art zu schreiben. Gibt es hier noch mehr Sachen in der Form?
    Du trifft meine letzten Gedanken damit auch ganz gut. Wenn man Bildern und Videos von den beiden sieht, finde ich auch immer das die Art wie sie sich ansehen doch eigentlich nicht nur gespielt sein kann und das da sicher mehr läuft XD

    Mega Geschichte (y)

  5. Enti18 says:

    Hey meine liebe, das war ja wirklich heiß !

    Ich liebe es, wirklich und du hast das Gefühl der beiden so gut eingefangen und die Stimmung war auch echt…
    Oh man…danke dafür !

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