Another (P18)

A/N: Das ist ein Stanathan Fic, wahrscheinlich vollkommen OOC aber wenn man nur Vermutung anstellen kann, dann kommt so etwas raus … Aus der Perspektive eines Mannes zu schreiben ist verdammt schwer, muss ich sagen.

Rating: P18/M – explizite Szenen. stanathan

 +#+

Another …

+#+

Nathan wusste, dass er sich den Livestream nicht hätte ansehen sollen. Nein, das hätte er nicht machen sollen, aber nachdem er am Haken das Kleid gesehen hatte in ihrem Trailer, wusste er, dass er wissen wollte, wie es an ihr aussah. Es war so anders als all die, die sie in den letzten Wochen, nein Monaten bei Awards und anderen Veranstaltungen getragen hatte. Es war so viel klassischer als, weniger auffällig, dezenter und trotzdem würde es die Leute dazu bringen, sie anzusehen.

Nach dem langen Drehtag hatte Stana ihn noch überreden wollen, mit ihr zu dem Event zu kommen. Es hätte ihnen einen Anruf gekostet und man hätte ihm einen Platz neben ihr reserviert, doch er hatte sich nicht breitschlagen lassen, wollte den Streit mit seiner Freundin Mikaela nicht heraufbeschwören. Die Eifersuchtstiraden waren in letzter Zeit abgeklungen, die Gründe für ihre Streitgespräche hatten sich auf andere Themengebiete verlagert.

Fand sie ein Skript in seinem Haus, das eine Kussszene oder etwas Dergleichen beinhaltete, rastete sie aus und warf ihm vor, doch Gefühle für seine Serienpartnerin zu haben. Jedes Mal war es dasselbe und manchmal erwischte sich Nathan dabei, wie er diese Skripten plakativ auf dem Küchentresen liegen ließ, wenn er wusste, dass sie kommen würde. Denn wenn sie stritten, wollte sie nicht bei ihm übernachten und fuhr nachhause. Ja, Nathan wusste, dass das inkorrekt war, dass er ihre Beziehung nicht fair behandelte, aber aktuell reichte es ihm, die dunkelhaarige Frau selten zu sehen.

Im Internet hatte es zwei Minuten auf Facebook und Twitter gedauert und er hatte drei Links parat, die ihn zum Redcarpet Livestream weiterleiteten. Eigentlich war es nicht seine Art, ihr nachzuspionieren. Überhaupt nicht. Doch schien Stana in letzter Zeit sich anders zu verhalten. Auch wenn sie befreundet waren, verlor sie über ihr Privatleben kein Wort. Kris hin oder her, oft ließ er sich am Set nicht sehen, holte sie selten bis nie ab und obwohl einmal in einem Zeitungsartikel gestanden sein soll, dass sie sich gemeinsam ein Haus gekauft hätten, lebte sie immer noch dort, wo er sie bereits vor fünf Jahren abgesetzt hatte, wenn e sie alle heiligen Zeiten einmal nachhause gebracht hatte. Im Sommer schien sie in einer glücklichen Beziehung, die Bilder aus Athen hatte er gesehen, doch sobald der Dreh wieder begonnen hatte, war alles abermals anders.

Über die Jahre hinweg hatte Nathan aber eines gelernt: nicht nachfragen. Sie war eine private Person, auch ihm gegenüber. Vielleicht hatte er sich auch deswegen darüber gewundert, dass sie ihn an diesem Abend hatte überreden wollen, mitzukommen, weil das eigentlich gar nicht ihre Art war.

Im Gegensatz zu dem Charakter, den sie spielte, mochte es Stana, in ein nettes Kleid zu steigen, sich die Haare machen zu lassen und auf Award Feierlichkeiten zu gehen. Vielleicht war es ihr Alter, redete er sich dann manchmal ein, wenn er das x-te Bild von ihr auf Twitter sah, das die Fans weiterpinnten. Und jedes einzelne Mal musste er sich eingestehen, dass er tief in sich doch etwas mehr für sie empfand, als er als Co-Star sollte. Jedes Mal, durchlebte er die Augenblicke, in denen er sich vorstellte, wie es wäre, an ihrer Seite zu sein, in den Medien wieder einmal so richtig für Aufsehen zu sorgen, denn sobald diese ein Bild von ihnen beiden veröffentlichen würden, wären die Fans wieder davon überzeugt, dass sie ein Paar wären. Doch diese Reaktion galt es zu vermeiden, wenn er Mikaela weiter als Freundin bezeichnen wollte. Allerdings stellte sich die Frage, ob er das wirklich sollte?

Dieses Mal war es ein schwarzes Kleid, klassisch geschnitten, mit kleinen Margeriten verteilt über die Korsage und den Rock. Er hatte es nie zuvor gesehen, abgesehen von diesem Nachmittag.

Der Livestream begann und es dauerte nicht einmal zehn Minuten, da sah er sie bereits über den Teppich gleiten, die Interview-Partner stritten sich förmlich darum, mit ihr ins Gespräch zu kommen. Jeden einzelnen strahlte sie an, als wäre er der einzige, schäkerte mit den Männern, war freundlich zu den Frauen. Dieses Kleid zeigte nicht ihre schlanken, ewig langen Beine oder gar ihre viel zu hohen Schuhe. Nein, es verbarg so viel und doch hatte es Reize – die feine Linie ihres Schlüsselbeins, ihre dezent muskulösen Oberarme. Es war ein Fehler, sich all das anzusehen.

In den unterschiedlichen Fenstern  auf seinem Laptop hatte er unterschiedliche Livestreams offen, unterschiedliche Interview-Partner. So stolperte er auch live über das chinesische Fernsehen. Die beiden Interviewer waren lustig, er kannte sie vom Set, auf dem sie sie vor einigen Monaten besucht hatten.

Plötzlich fragte der größere er beiden Stana, ob der Autor im Privatleben auch ihr Typ wäre. Nathan stockte der Atem. Nicht, dass er der Autor wäre, er stellte ihn nur dar, trotzdem spielte die Frage in eine gewisse Richtung an. Doch Stana beantwortete sie nicht konkret, sie lachte lediglich und schien äußerst verlegen zu sein. Taktvoll wurde nicht weiter nachgebohrt. Man lobte sie für ich Aussehen, ihre Darstellung und alles, was dazugehörte.

Irgendwann hatte er eine Einladung für den Award bekommen und obwohl die Auszeichnung eine wichtige für ihn war, da sie von den Fans stammte und nicht von irgendeiner Jury, fand er die Verleihungsprozedur äußerst fragwürdig. Er war einer der wenigen gewesen, der damals – als er die Auszeichnung zum ersten gewonnen hatte – auf die Bühne gerufen war, viele andere Gewinner hatten den Award hinter der Bühne bekommen oder beim Vorbeigehen am roten Teppich. Und selbst wenn er nominiert war, hieß nicht es nicht, dass er ihn gewinnen würde.

Doch in Wahrheit, waren das alles nur Ausreden, die er sich selbst eingeredet hatte, damit er Mikaela nicht sagen musste, dass er diese Festivität gerne besuchen würde – aber ohne ihr. Das große Drama, das daraus resultieren würde, hatte er sich ersparen wollen.

Daher holte er sich ein Glas Rotwein und sah sich die Verleihung neben dem Lesen des neuen Skripts an, hatte Twitter und Facebook offen. Twitter wurde, so rasch wie möglich, von diversen Fotos von und mit ihr überflutet. Es zauberte Nathan ein Lächeln ins Gesicht – ihr Strahlen.

Plötzlich tauchten die ersten Bilder auf – Stana hielt einen Award in Händen. Abermals hatte man sie also nicht auf die Bühne gerufen, abermals hatte man ihr den Award Backstage verliehen. Die Fans freuten sich offensichtlich, dass sie das beste Fandom in der Kategorie stellten, auf der anderen Seite kam rasch Unmut auf, Unmut, dass man ihr nicht die Möglichkeit gegeben hatte, sich offiziell für den Award zu bedanken, ihn offiziell und live in Empfang zu nehmen.

So wie er Stana kannte, machte sie sich aus der Verleihung selbst nicht viel, hatte sie auch schon das Prinzip der Auswahl, der Gewinner, die man auf die Bühne rief, durchschaut. Doch kaum war die Show vorbei, fand er auf Twitter bereits den ersten Link zu einem kleinen Danke-schön-Video, das sie scheinbar noch Vorort aufgenommen hatte. Ihre Augen strahlten noch intensiver als sonst, ihr Lächeln war so natürlich und nicht aufgesetzt – er kannte nach all den Jahren der intensiven Zusammenarbeit nur all zu gut. Dieser Clip zeigte nicht nur Stana, die sich freute, sondern auch das Kind in ihr – ihre Augen leuchteten, wie die eines Kindes, das all die Geschenke unterm Weihnachtsbaum sah. Sie bedankte bei ihren Fans.

Auf Twitter erkannte er aber auch rasch, dass nicht nur sie gewonnen hatte sondern auch die Show und er selbst. Er hatte gewonnen? Nathan lächelte. Seine Fans.

Kurz blickte er auf, hatte etwas gepiepst?

„Gratuliere“, hatte sie mittels WhatsApp-Nachricht an ihn geschickt. Keine Wertung. Nicht mehr. Vielleicht trug sie ihm noch nach, dass er sie nicht begleitet hatte.

„Hast du meinen Award bekommen?“, tippte er rasch.

„Drei kann ich nicht tragen“, antwortete sie innerhalb weniger Augenblicke. „Natürlich habe ich ihn mitbekommen, sitzt in der Limousine neben mir.“

Dann herrschte eine lange Pause. Nathan wusste nicht recht, was er ihr antworten sollte. Er stand auf, hatte immer wieder die Bilder von ihr in diesem schwarzen Kleid vor sich, ging im Wohnzimmer auf und ab. Was war los mit ihm? Er hatte eine Freundin. Er war ein bekannter und beliebter Schauspieler. Er hatte Angebote. Doch all das, war bereits vor „Castle“ so gewesen, vor der 1. Folge dieser Serie. Sie hingegen, sie war an der Serie und ihm gewachsen – zumindest redete er sich das regelmäßig ein.

Innerhalb weniger Momente trug er anstatt der beigen Hosen, die er zuhause gerne anzog, seinen Smoking, fuhr sich mit etwas Haargel durch die Haare und betrachtete sich kritisch im Spiegel. Was machte er da jetzt eigentlich?

+#+

„Es ist offen“, rief ihre feminine Stimme, als er an ihre Türe klopfte. Bis zum heuten Tag hatte sie sich kein Haus geleistet, das von einem hohen Zaun und einem komplizierten Sicherheitssystem umgeben war, das war einfach nicht sie. Nathan fragte sich, ob sie ihn erwartete oder doch Kris, jemand vollkommen anderen?

Er schloss die Türe hinter sich und stand im dunklen Vorraum, der Bolero von Ravel spielte im Hintergrund und das nicht all zu leise. Dass sie sehr unterschiedliche Vorlieben in Sachen Musik hatte, war ihm bekannt. Ravel wurde von einem Klavierkonzert abgelöst und weit und breit war Stana nicht in Sicht.

Ohne auf sie zu warten, ging er in ihre Wohnküche. Seit Jahren war Nathan nicht mehr in diesem Haus gewesen, seitdem Kris eine wichtige Rolle spielte. War er überhaupt willkommen? Was würde sie sagen, wenn er plötzlich in ihrem Wohnzimmer stand?

In seiner Hand hielt er eine Flasche Champagner, eine edle Flasche, die er immer für etwas Besonders aufgehoben hatte. Etwas ganz Besonders, ohne den genauen Event zu kennen.

Nathan hörte das Rascheln des Kleides, das über den Boden streifte und sie betrat den Raum. Er hatte sie schon lange bevor sie ihn gesehen hatte erkannt, da die scheinbar aus dem illuminierten Schlafzimmer gekommen war und er immer noch im Dunklen stand.

„Nathan?“, sagte sie etwas verwundert und sah ihn fragend an, ihr Kopf leicht geneigt. „Was machst du denn hier?“ Als Antwort hob er lediglich die Champagner-Flasche. Stana trug immer noch ihr schwarzes Kleid, nur stand sie offenbar barfuß vor ihm, denn sie war kleiner als sonst. Ihr feines Vanille Parfüm erfüllte den Raum mehr und mehr, umso näher sie auf ihn zukam.

Sie zeigte mit einer Hand auf ihren Esstisch, dort standen die drei gläsernen Awards. Der Raum war immer noch dunkel, nicht stockdunkel aber dunkel. Er ging zum Tisch und ließ seine Finger über die Glasskulpturen gleiten. Es war ein schöner Award, nicht nur die Form, sondern auch sein Zustandekommen.

Vorsichtig drehte er sich um und sah sie immer noch am selben Platz stehen, ihn offenbar zu studieren. Seine Augen hatten sich an die Dunkelheit gewöhnt und er konnte ihre Gesichtszüge genau studieren. Offensichtlich fragte sich die braunhaarige Frau, wieso er in ihrem Haus war, was er überhaupt hier wollte, allerdings sagte sie kein Wort. Nichts.

Das Klavierkonzert endete und dann ertönte ein Walzer aus der Stereoanlage am Ende des Raums.

„Klassische Musik, Stana?“, fragte er vorsichtig. War seine Stimme tiefer als normalerweise? Ohne weiter darüber nachzudenken, ging er auf sie zu, legte eine Hand an ihr Hüfte und eine umfasste die andere und begann zur Musik zu wiegen, Augenblicke später tanzten sie durch Wohnzimmer, als wären sie auf einer großen Tanzfläche, einem Ball. Ab und an ließ er seinen Blick über ihr Gesicht gleiten. Stanas Augen waren geschlossen, sie biss sich in dieser herzigen Art auf die Unterlippe und lächelte dabei.

Plötzlich klopfte jemand laut an die Eingangstüre. Sie öffnete die Augen und stoppte in ihrer Schrittfolge.

„Schsch….“, machte sie nur und legte ihren Finger über seine Lippen. „Schschsch…“

„Ja?“, fragte sie laut, um zu erfahren, wer draußen vor der Türe stand.

„Stana, mach auf“, hörte er Kris‘ Stimme.

Den Gesichtsausdruck, der gerade über ihre feinen Züge glitt, konnte Nathan aktuell nicht interpretieren, er wusste nur, dass er in einem Moment im Wohnzimmer gestanden hatte, im nächsten hatte sie ihn in den erhellten Raum gebracht, die Türe angelehnt und ihn wissen lassen, dass er sich ruhig verhalten sollte.

Dann hörte er Stimmen.

„Wieso bist du noch gekommen?“, fragte sie ihn, jeglicher Charme war aus ihrer Stimme verschwunden.

„Muss ich mich rechtfertigen?“

„Ich habe dir doch gesagt, dass ich …“

„Stana, ich wollte mich.“

„Es ist mir egal. Ich habe dich mehrmals wissen lassen, dass das so nichts bringt. Du kennst meine Grenzen und du hast sie abermals überschritten. Ich habe dich mehrmals gewarnt, was passieren würde, würde dies noch einmal vorkommen. Du hast dich nicht daran gehalten.“

„Aber ich habe dich seit vier Wochen nicht gesehen.“

Nathan atmete tief ein. Vier Wochen waren eine lange Zeit, wenn man sich in einer Beziehung befand. Kurz überlegte er, ob sie sich in den letzten Wochen anders verhalten hatte, doch konnte er keine bestimmte Änderung feststellen. Wahrscheinlich hatte er einfach viel zu wenig darauf geachtet und war zu sehr auf sein eigenes Leben konzentriert gewesen.

„Hast du einen anderen Mann hier?“, hörte er Kris, der deutlich lauter wurde.

„Ich bin gerade nachhause gekommen.“

„Und wo bist du gewesen, mit wem?“

„Stopp.“ Sie machte eine deutliche kurze Pause. „Ich rechtfertige mich nicht. Abgesehen davon weißt du, wo ich heute gewesen bin. Bei einer Preisverleihung.“

„Mit wem?“

„Kris, stopp. Es reicht. Geh.“

Danach hörte er einige undefinierbare Geräusche, traute sich aber nicht, die Türe weiter aufzumachen, um sie vor ihrem Freund nicht bloßzustellen, oder wie auch immer er in diesem Augenblick zu ihr stand. Stattdessen lehnte er sich mit dem Rücken an die Wand und studierte ihr Schlafzimmer. Es war so typisch Stana.

Das Bett war ein japanischer Futon, sehr niedrig, an der Wand dahinter lehnte ein metallenes Konstrukt, das den Eindruck eines Betthauptes machte, ohne eines zu sein. Alles war in verschiedenen Blautönen gehalten, von den Vorhängen, zur Bettwäsche bis hin zu der Wandfarbe. Die großen Balkontüren führten in den hinter den Hausen liegenden Garten und ließen wahrscheinlich Frühmorgens viel Sonnenlicht in das Zimmer.

Auf einer Kommode standen einige Bilder – viele von ihrer Familie, ihren Geschwistern. Zwischen all den Rahmen entdeckte er eines von ihnen beiden, es musste ein Schnappschuss aus den ersten Jahren sein, denn ihr Haar war wesentlich kürzer und dunkler und er war leicht zehn Kilogramm leichter als heute. Vorsichtig platzierte er es wieder dort, wo es zuvor gestanden hatte.

Abermals wurde argumentiert, dieses Mal allerdings nicht in Englisch. Er stellte sich wieder an die Türe und beobachtete die Szene, so gut es nur ging. Stimmen wurden lauter, dann fiel mit lautem Karacho die Eingangstüre ins Schloss.

An einem Abend wie diesem, der voll solcher Freude war, verdiente sie eine Szene wie diese nicht. Nathan wartete nicht darauf, dass sie ihn holen kam. Seine Schritte waren bereits auf dem Holzboden zu hören, als er abermals das Wohnzimmer betrat, das immer noch im Dunklen lag. Er erkannte ihre schmale Figur sofort, die vorgebeugt, mit den Ellenbogen auf den Knien, ihr Gesicht in den Händen auf der weiten Couch saß.

Wortlos glitt Nathan über den Boden, die Schuhe hatte er noch am Ende des Ganges abgestreift und nahm sie in den Arm. Stana weinte nicht, das tat sie nie, außer es waren Freudentränen. Wirkte sie auf viele verletzbar, durch ihre stets unterhaltsame und lustige Art, ließ sie in Wahrheit wenig tief an sie heran, zeigte so gut wie keine negativen Emotionen. Vielleicht auch, weil sie kein Mitleid wollte. In manchen Charakterzügen waren Stana und Katherine Beckett sich sehr ähnlich.

„Das Kleid ist wunderschön“, murmelte er leise.

„Danke.“

„Soll ich gehen?“

„Nein“, kam schnell aus ihrem Mund. Im nächsten Augenblick stand sie auf, ging zur Stereoanlage und Sekunden später ertönte ein Walzer. Mit Bedacht streckte sie ihm eine Hand entgegen und ein weiteres Mal tanzten sie durch das Zimmer. Nathan fragte sich, wieso sie abermals tanzen wollte, um vielleicht nicht mit ihm darüber sprechen zu müssen? Er würde nicht nachfragen, das wusste sie.

Aus dem einen Walzer wurden schlussendlich viele mehr, durchgehend hatte sie ihre Augen geschlossen gehabt und es scheinbar genossen, dass er sie durch den Raum führte. Immer wieder war sie mit ihren an seine Zehen gestoßen, aber ihre Augen hatte sie nicht geöffnet, noch sprach sie mit ihm ein Wort.

„Soll ich den Champagner öffnen?“, fragte er nach einer schieren Ewigkeit.

„Hm …“

Einen lauten Blopp später schenkte er das teure, blubbernde Elixier bereits in zwei elegante Sektflöten und reichte ihr eine.

„Auf uns“, murmelte er, während er sie das erste Mal seitdem Kris gegangen war, studieren konnte. Sie hatte nicht geweint, trotzdem konnte er erkennen, dass sie nicht ganz bei ihm war, eine Falte auf ihrer Stirn ließ ihn erahnen, dass sie über irgendetwas nachdachte.

Die Gläser stießen sanft zusammen und der helle Klang davon ertönte.

„Auf unseren Fans“, antwortete sie plötzlich und sah ihn mit einem unverkennbaren Lächeln an.

„Unsere Fans.“

Aus dem einen Glas wurde ein zweites und Nathan war dabei, den letzten Rest der Flasche zu verteilen. Sie lachten über diverse Kleinigkeiten, so als wäre der Vorfall mit Kris niemals passiert.

Stana entdeckte das Skript am Tisch liegen und blätterte es durch. Inzwischen hatten sie zwar nicht das Licht im Wohnzimmer eingeschalten sondern einige große Kerzen angezündet, die strategisch im Raum platziert waren. Sie mochte den warmen Kerzenschein, das hatte sie ich vor vielen Jahren einmal wissen lassen.

„Hast du es bereits gelesen?“

„Einige Szenen“, gab er zu.

„Die eine …“

„Du meinst die 19te?“

Stana nickte lediglich und blätterte genau dorthin, ließ ihre Finger über den Rand gleiten und ihre Augen wanderten offensichtlich über die Zeilen.

„Du trägst nur Boxershorts“, bemerkte sie kurz an, „wenn wir das hier aufnehmen.“

„Viel mehr wirst du wohl auch nicht tragen.“

„Da sind immer Wege …“ War ihre Stimme süßlich? Die Betonung leicht provozierend?

„Sie werden glauben, dass du nur einen Slip trägst. Die Illusion.“ Nathan kannte ihre Filme, wusste, dass sie in dem einen oder anderen bereits Brust gezeigt hat, daher schien es nicht an ihr zu liegen, dass bei den Dreharbeiten zu Castle meist alles gut abgedeckt und verklebt war.

„Wer weiß“, flüsterte sie beinahe. „Hier müssen wir uns küssen.“ Nathan blickte auf. „Und hier abermals.“

„Die Fans werden die Folge lieben, genügend Caskett.“

„Ja, Caskett.“ Fillion studierte ihren Mund und musste sich eingestehen, dass ihre Lippen herrlich weich waren und bei den Filmküssen sie alles gab. Für Außenstehende war der Unterschied zwischen dem quasi unschuldigen Filmkuss und einem realen kaum zu unterscheiden. Nein, es war nicht zu unterscheiden.

Stana drehte sich weg und schritt zum Fenster. Wem vom Skript. Wem von ihm. Floh sie? Brauchte sie Distanz? Ihr Mobiltelefon am Tresen vibrierte und er sah, dass es eine Nachricht von Kris war, der sie um Verzeihung bat. In der, die Sekunden später folgte, beschuldigte er sie, dass jemand bei ihr war. Wusste er von ihm? Wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich hatte sie ihn deswegen versteckt.

Vorsichtig wanderte er zu ihr, beide hatten noch die Sektflöten in der Hand. Sie nippte am Glas, schien tief in Gedanken versunken.

Die Kerzen in ihrer Umgebung illuminierten ihre edlen Gesichtszüge, die feine Linie ihrer Nase, ihre vollen roten Lippen, die langen Wimpern. Ihre Taille war so schmal, dass er sie fast mit einer Hand umfassen konnte und genau das betonte dieses Kleid umso mehr. Nathan stellte sich hinter sie, sodass sie sich an ihn lehnen konnte und ohne aufgefordert zu werden, ließ sie sich etwas zurückkippen und anlehnen. Vorsichtig legte er seinen Arm um ihre Mitte, knapp unterhalb ihrer Brust.

Was trug sie unter diesem Kleid? Es fühlte sich fest an, als wäre es eine altmodische Korsage. Trug sie tatsächlich so etwas? Wiederholt mahnte sich Nathan, nicht daran zu denken, wie dies wohl aussehen würde. War sie aus Spitze, Satin oder einem festen Brokat? Alleine diese Vorstellung erregte ihn und brachte ihn in eine missliche Lage, denn seine wachsende Erektion musste sie an ihrem Rücken spüren. Doch auch das war keine Neuheit für sie, denn es war schon das eine oder andere Mal beim Drehen vorgekommen, dass er eine leichte Erregung verspürt hatte, die sich nicht verstecken und ihm das eine oder andere Mal eine dezente Röte ins Gesicht gezeichnet hatte.

Ihre freie Hand legte sie über die seine und machte keine Ansätze, sich von der seinen befreien zu wollen. So wie Nathan die Situation wahrnahm, genoss sie den Moment sogar.

Die sanfte Musik im Hintergrund ließ Stana sich sanft im Takt wiegen und erleichterte Nathan das Verbergen seines erigierten Gliedes nicht. Bei einer ihrer Bewegungen berührte sie ihn nicht mehr sanft sondern relativ hart und entlockte ihm ein Hissen, das ihr nicht entgangen sein konnte. Rasch trank Nathan einen Schluck Champagner.

Nathan wusste nicht, wann er den Schritt gewagt hatte, aber plötzlich fand er seine Lippen an der Kurve ihres Halses, wie sie dort und die Schulter entlang sanft Küsse platzierten, ihre Haut schmeckten, sanft bissen. Fester presste sich Stana gegen ihn, neigte ihren Kopf, um ihm leichter Zugang zu gewähren.

Was tat er nur? Wenn sich Nathan diese Frage nun stellte, dann nur im hintersten Teil seines Gehirns, denn es kümmerte ihn nicht. Ja, er begehrte sie. Er hatte sie immer schon begehrt. Ihre Natürlichkeit. Anfänglich den Hauch von Naivität, der rasch verblasst war.

„Wieso trägst du einen Smoking?“, fragte sie leise.

„Ich wollte nicht underdressed sein.“

„Aber du wolltest nicht mitkommen“, murmelte sie beinahe und seine Lippen waren wieder an der Beuge ihres Halses, während sein anderer Arm sich noch enger um ihre Taille legte.

„Dein Kleid ist ein Traum“, flüsterte er in ihr Ohr und ließ seine Zunge in dieses gleiten. Stana ließ ein leichtes Stöhnen ihrem Mund entgleiten, ihre Lippen waren leicht geöffnet und er vernahm die vorhandene Gänsehaut, die ihr Dekolleté beherrschte.

Und plötzlich hatte sie zwei freie Hände und hatte sich in seiner engen Umarmung umgedreht und sah ihm tief in die Augen. Waren ihre Pupillen immer so groß? Ihre Augen immer so grün? Bevor Nathan noch ein Wort sagen konnte, lagen ihre Hände um seinen Hals und zogen ihn zu ihr hinab, ihre Lippen auf den seinen. Und plötzlich erkannte Nathan, dass es sehr wohl einen großen Unterschied gab zwischen ihren Filmküssen und diesem – dieser war … einfach unbeschreiblich. In Sekundenbruchteilen war ihre Zunge in seinem Mund, nachdem sie nur einen kurzen Augenblick auf seinen Lippen gerastet hatte.

Vorsichtig gingen sie einige Schritte rückwärts, bis Nathans Beine an den Couch stießen und ließen ihn hinsetzen. Stana raffte ihre Röcke und glitt auf seinen Schoß. Für eine gefühlte Ewigkeit küssten sie sich einfach nur. Natürlich glitten Hände über Körper, wanderten. Unschuldig war es schon lange nicht mehr.

„Der Smoking steht dir“, flüsterte sie diesmal in sein Ohr und ließ ihre Lippen und Zähne über sein Ohr gleiten. „Aber lieber wäre es mir gewesen, wenn …“ Ohne dass sie den Satz vollendete, wusste er, dass sie sagen wollte, dass sie ihn gerne an seiner Seite gehabt hätte. Und er verwehrte ihr solche kleinen Freuden nur, um den ewigen Diskussion mit Mikaela aus dem Weg zu gehen.

„Das nächste Mal, ich verspreche es dir.“

Ohne auf etwas ihrerseits zu warten, glitten seine Hände nun zum Verschluss des Kleides. Tief sahen sie einander in die Augen und Nathan wartete auf ein Stopp, wartete auf den Moment, in dem sie ihn wissen lassen würde, dass er einen Fehler machte, dass er sich etwas herausnahm, das sie nicht wollte. Doch nichts kam.

Er hackte den obersten Haken aus, seine großen Finger fanden rasch den Reißverschluss und ohne Widerstand ließ er sich bis zur Hüfte öffnen. Während er dies tat, hatten sich Stanas Finger mit seinen Hemdknöpfen gespielt und als sie aufstand, um die Robe zu Boden gleiten zu lassen, streifte er die Jacke und das Hemd ab. Noch bevor er sich weiter ausziehen konnte, wanderten seine Blicke über ihren nun entblößten Körper.

Nathan schluckte. Mehrmals.

Ihre Haare waren immer noch zu einem Knoten hochgesteckt. Langsam glitten seine Augen über ihre glänzenden Augen, die geschwollenen, weichen roten Lippen, zu ihrem Schlüsselbein, hinab zu ihrer kaum bedeckten Brust. Sie trug tatsächlich eine Korsage, die kaum etwas verbarg. Schwarzer Satin mit viel Spitze, Spitze, die eher durchsichtig war. Ein knapper Slip. Halterlose schwarze Strümpfe mit einem breiten Spitzenband.

Spitze. Spitze. Spitze.

Zugern hätte Nathan nun gewusst, was ihr durch den Kopf ging, als sie vor ihm zu Boden ging und begann, seinen Hosenbund zu öffnen. Der Doppelknopf. Der Reißverschluss. Dass er erregt war, war äußerst deutlich, denn sie hatte ihre Probleme beim Zipp. Der Schauspieler fragte sich, ob er wissentlich die engen schwarzen Boxershorts angezogen hatte, die ihr jetzt leichtes Spiel erlaubten.

Als ihre feinen Finger das erste Mal seine Erektion umfassten, stöhnte Nathan laut auf und schloss die Augen und als sich ihr Mund über seine Spitze schloss, gingen Träume in Erfüllung. Wurden Wünsche wahr. Und keine Fantasie war diesem Spektakel auch nur nahe gekommen.

Ihre Lippen glitten über ihn, saugten an ihm. Ihre Zunge presste gegen die deutliche Vene, die sich immer deutlich an der Unterseite abzeichnete. War er jemals in der Vergangenheit so hart gewesen? Er konnte sich an den Tag nicht erinnern.

„Stopp“, bettelte er beinahe, aus Angst, es könnte alles viel zu schnell vorbei sein und das wollte er nicht. Aber Stana ließ nicht von ihm ab, passierte seine Hoden und wusste genau, was sie tat, was ihm gefallen würde. Diese Frau war sein Untergang. Und in dem Augenblick, in dem sie das nächste Mal fest seine Hoden umklammerte und ihn zeitgleich tief in ihren Mund aufnahm, kam er. Er keuchte ihren Namen. Mehrmals. Als sie alles in sich aufnahm, das er ihr bot.

In dem Augenblick, in dem er die Augen noch geschlossen hielt, versuchte seine Atmung wieder unter Kontrolle zu bekommen, half sie ihm komplett aus der Hose. Plötzlich war ihre Hand auf der seinen und sie zog ihn auf, schritt immer noch in der sexy Korsage, die im Rückenbereich geschnürt war, hinter sich in Richtung des Schlafzimmers. Kein Wort wurde gesprochen, als herrsche ein stilles Übereinkommen zwischen ihnen.

Die Kerzen in diesem Raum waren ihm kaum aufgefallen, nun zündete sie alle an und das Bett war in ein warmes Licht gehüllt. So stand er vor ihr, lediglich in seinen Boxershorts, alle zuvor entzückten Körperteile wieder vom Stoff verhüllt.

Nathan schossen viele Gedanken durch den Kopf, aber keiner beschäftigte sich mit der Idee, einen Fehler machen zu können, kein einziger. Er fragte sich eher, wie sie es sich wünschte, vorstellte. Was er gefallen könnte.

Bevor er einen weiteren Gedanken daran verschwenden konnte, waren ihre Finger an ihrem Korsett.

„Nein, lass es an“, bat er sie und ihre Antwort war ein eindeutiges Lächeln.

„Sie gefällt dir?“

„Hm …“

Momente später lag sie am Rücken auf dem Bett und er liebkoste jede frei Stelle ihres Körpers, ließ Zunge, Lippen und Finger nicht von ihr weichen, während sie sich unter ihm wand, stöhnte und ihren Rücken durchbog. Vorsichtig streifte er dann den Stoff der Korsage, der ihre Brust bedeckte weg. Mit einer ihm bisher unbekannten Gier saugte er ihre kleinen hellbraunen Brustwarzen abwechselnd in seinen Mund, biss zärtlich in sie und genoss jede Windung ihres Körpers, jedes Stöhnen, jeden Murmeln seines Namens.

Ja, diese Frau stöhnte seinen Namen. Alleine das, ließ ihn erneut hart werden. So schnell hatte er sich seit seiner Teenagerzeit nicht mehr erholt.

Allmählich wanderten seine Hände an den Slip, einen Hauch von Stoff. Am liebsten hätte er ihn einfach hinuntergerissen, aber das hätte die Stimmung komplett zerstört. Deswegen küsste er den Bereich ihres Unterbauchs, ließ seine Hände ihre Beine entlang gleiten und gemeinsam zogen sie diesen aus, während er ihre Beine küsste, liebkoste, zärtlich streichelte. Die Strümpfe ließ er an.

Als er nun auf sie hinab sah, bot sich ihm ein Bild, das man mit Worten nicht beschreiben konnte. Dunkle große Pupillen, geschwollene und geöffnete Lippen, zusammengezogene Brustwarzen, die sich unter seiner Berührung aufgerichtet hatte. Eine schwere Atmung. Hüftknochen, die er eine schiere Ewigkeit mit seiner Zunge liebkosen wollte, eine beinahe komplett rasierte Scham, die nur eine feine, kurze Linie an Haar aufwies. So mochte er es.

Nathan war dabei seine Lippen zwischen ihre Beine gleiten zu lassen, als sie ihn zu sich hochzog. „Jetzt nicht“, sagte sie leise und küsste ihn hart. Einen Augenblick später lag Fillion auf dem Rücken und sie war über ihm. Er grinste. Sie lächelte zurück. Sofort griff er nach ihrer Brust, doch bevor er das noch konnte, beugte sie sich schon über ihn. Natürlich erkannte er, was er zu machen hatte und saugte hart an der Brustwarze.

Was war das? Plötzlich spürte er Seide an seinem Handgelenk. Innerhalb weniger Sekunden hatte sie seine Handgelenke über seinem Kopf auf dem metalernen Gestell angebunden. Nicht fest. Nicht so, dass es schmerzte, aber es ihm verbot, sie zu berühren.

Seine Verwunderung musste sie seinem Gesicht entnehmen können, denn er wusste nicht recht, wieso sie dies gemacht hatte, doch hatte er sich nicht gewehrt, sie nichts wissen lassen.

Nathan blickte auf, als sie von ihm glitt und ihm die Boxershorts abstreifte und kurz seine Erektion mit der Hand umschloss. Die gesamte Zeit sah sie ihm tief in die Augen und dies ließ ihm Ruhe bewahren. Immerhin war es Stana. Seine Kollegin. Freundin. Allmählich glitt sie wieder seinen Körper entlang und positionierte sich über seinem Glied.

„Stana, bitte …“, flehte Nathan sie an und Flehen gehörte ansonsten nicht zu seinen Schlafzimmermanieren.

„Was möchtest du?“, neckte sie zurück.

„In dich.“

„Hm …“ Ein breites Lächeln zeichnete sich in ihrem Gesicht ab. „Und dann?“

„Muss ich es dir wirklich erklären …“

Sie lachte und in diesem Augenblick glitt sie langsam hinab, nahm ihn langsam in sich auf. Stöhnte auf. Bog ihren Rücken durch. Dass er nicht gerade klein war, wusste er, dies hatte man ihm schon mehrmals wissen lassen. Er war ein großer Mann. Aber das Gefühl war nun unglaublich, als hätte ihn eine beinahe unschuldige Frau in sich aufgenommen.

Aber ihre Bewegungen waren fern von unschuldig. Ihr Becken kreiste, bewegte sich auf und ab, ihre Hände an seinen Schultern. Wie gerne hätte er ihre Taille berührt, ihre Brust. Aber ohne diese Möglichkeit empfand er alles viel intensiver. Viel intensiver für ihn.

Mit einer Bewegung über ihm war er frei von dem Seidenschal, als hätte sie aus seinen Augen ablesen können, nach was er verlangte. Oder nach was sie verlangte.

Sobald die Möglichkeit bestand, brachte er sie unter sich, die Beine über die Schultern und drang noch tiefer in sie ein. Das Gefühl war unglaublich, so eng wie sie ihn umschloss. Nathan bewegte sich flotter, küsste sie währenddessen und gab ihre keine Möglichkeit über irgendetwas nachzudenken.

„Härter“, murmelte sie nur irgendwann und zu gerne erfüllte er dies. Seine Bewegungen wurden erratisch. Es war das erste Mal, dass er die Anzeichen eines weiblichen Orgasmus spürte, bevor dieser sich deutlich abzeichnete.

Was genau sie sagte, konnte er nicht identifizieren, vielleicht auch, weil er sich sehr konzentrieren musste, nicht gleich zu kommen, das Liebesspiel nicht in diesem Augenblick zu beenden.

Als ihre Atmung sich wieder beruhigte, lachte sie kurz und ihr Lachen ließ ihn in ihr kurz zucken. „Du bist nicht …?“

„Nein“, lächelte er ihr entgegen. „Aber es war nicht einfach.“

Ohne abzuwarten, begann er sich nun sanfter zu bewegen. „Ich möchte dir in die Augen sehen“, forderte, als sie dabei war, diese zu schließen. Und so kam es, dass er sie abermals zum Höhepunkt brachte, bevor er kam und die gesamte Zeit hatten sie einander tief in die Augen gesehen.

„Du bist wunderschön“, murmelte er, als sie danach auf seiner Brust lag und er ihr vorsichtig alle Haarnadeln aus dem Knoten zupfte, schließlich mit seinen Fingern durch die dunkle Mähne fuhr.

Doch dies schien sie nicht mehr gehört zu haben, denn als er seinen Kopf hob, erkannte er, dass sie bereits schlief. Ihre Augen geschlossen. Ihr Mund leicht geöffnet. Vollkommene Entspannung.

+#+

Ende?

+#+

A/N: Was soll ich sagen??

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About starthebuck

Ich lese um zu träumen, träume um zu lesen. This blog about books is partly in English and partly in German mostly because I read in both languages and sometimes it makes more sense to review in the language you read even if grammer sucks!
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4 Responses to Another (P18)

  1. Kristiin says:

    Hey,
    Nein, nicht Ende, da gibts doch noch viel zu erzählen!? 🙂
    Sehr gelungen! Ich könnte mir das durchaus so vorstellen. Auch schön das ganze aus seiner sicht zu sehen, mal was anderes! Danke

    Grüsse
    Kristiin

  2. oh, das war toll! sehr gelungene Fic! und ich kann mich da nur anschließen…die geschichte ist doch noch nicht fertig, da gibt es noch viel zu erzählen 😉 bitte schreibe weiter!!!!!!!!

  3. starthebuck says:

    theoretisch gibt es noch sehr viel zu erzählen. ich komme nur im moment zu so wenig, dass ich bezweifle, dass das bald weitergeht, außer ich suche wieder eine ausrede von der RL arbeit.

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