Every other Friday (Dancing Queen II) – Kapitel 8

caskett_by_slaveformusic-d5gxm3n - BearbeitetNoch am Gang bat Rick Kate darum, sich den Therapeuten auszusuchen. Doch als sie die Anwältin anblickte und diese nur die Schultern hob, überließ sie ihm die Entscheidung, wissend, dass Ricks Menschenkenntnis eigentlich keine schlechte war und er die Möglichkeiten recherchieren würde.

„Ich lasse dich morgen wissen, wann wir einen Termin bekommen können.“

„Emaile mir“, forderte sie ihn auf, ahnend, dass ein Telefonat ihr nicht gut tun würde. Diese Begegnung richtete bereits einen kleinen Schaden an, denn sie fühlte sich – obwohl zutiefst verletzt – immer noch von diesem Mann angezogen, der mehrmals ihr Leben auf den Kopf gestellt hat und mehrmals alles verändert hatte. Alles.

Martha stand am Rande mit Lanie und beide beobachteten die beiden, erkannten, dass es beiden nicht leicht fiel, in der Gegenwart des anderen zu sein. Kate blickte immer wieder auf ihre Ringe und dann schweifte ihr Blick auf den Boden. Rick hingegen starrte auf ihre Stiefel, ihre Hände und es schien ihm aufgefallen zu sein, dass sie ihre Ringe immer noch trug.

Immer noch sah sie müde aus, wie am Abend zuvor. Scheinbar hatte sie sich Mühe gegeben, die Ringe unter den Augen abzudecken, allerdings erkannte Rick an vielen anderen Kleinigkeiten, dass sie nicht besonders viel Schlaf bekommen hatte.

„Sie gehören einfach zusammen“, meinte Martha leise zu Lanie.

„Nach all dem, was er ihr angetan hat, muss er sich wirklich etwas einfallen lassen …“

„Lanie …“, mahnte die ältere Frau.

„Ich weiß, wir kennen nur eine Seite, weil Rick darüber nicht spricht, aber trotzdem – er hatte etwas mit Gina, mit Gina! Und sie war so verletzt. Sie hat Tage nur geweint, die Welt nicht mehr verstanden und Rick hat nicht einmal versucht sich zu entschuldigen. Fühlt er sich denn überhaupt schuldig?“

Martha sah sie wissend an. Manchmal wünschte sie sich, dass er ihr sein Herz ausschütten würde, dann hätte sie eventuell die Chance ihn zu verstehen. So verschlossen wie jetzt, war er ihr noch nie begegnet und sie hatten mehr Zeit mitsammen verbracht als die meisten Mütter und Söhne.

Innerlich hoffte sie inständig, dass es Rick gelingen würde, Kate zurückzugewinnen, egal was es kosten würde, auch wenn sie keine Idee hatte wie er sie erstens dazu bringen wollte, ihm zu vergeben und zweitens ihm wirklich eine neue, ehrliche Chance einräumte.

+C+C+C+

Die SMS, die er Kate am folgenden Tag schickte, enthielt den Namen des männlichen Therapeuten, James Bean. Castle hatte sich für ihn entschieden, da er ein Mann war und sie ihm dann zumindest nicht vorwerfen konnte, er würde mit der Therapeutin flirten.

Der erste Termin würde ja getrennt voneinander stattfinden, einen hatte er für 19 Uhr und einen für 20 Uhr ergattert, dann würden sie am Freitag zusammen auf James Bean treffen und mit den wirklichen Sitzungen beginnen. Bei seinen vorherigen Scheidungen waren therapeutische Maßnahmen wie diese niemals notwendig gewesen. Meredith hatte einfach ihre Sachen gepackt und war gegangen und bei Gina, sie hatte ihn ebenso betrogen wie Meredith und die Papiere wurden diskussionslos unterschrieben. Die Anwälte hatten in Ricks Abwesenheit die finanzielle Seite der Scheidung geregelt und ihm dann lediglich alles vorgelegt.

Um auf die Kinder aufpassen zu können, würde Martha Kates Adresse benötigen, daher bat er sie via SMS auch um diese, wissend, dass es ihre wohl ihre Absicht gewesen war, ihm diesbezüglich im Unklaren zu lassen. Hätte er ihre neue Anschrift herausfinden wollen, wäre jeder Privatdetektiv innerhalb weniger Augenblicke auf diese gekommen. Kate hat sie ihm lediglich nicht mitgeteilt, sie keineswegs verheimlicht.

Die Polizistin schickte ihm die Adresse via SMS und bestätigte den Termin um 19 Uhr, damit sie danach die Kinder zu Bett bringen könne.

An diesem Abend schien die normale Ruhe in ihrem Hause nicht recht eintreten zu wollen. Kate versuchte die Wohnung aufzuräumen, trug lediglich Jogginghosen, ein Top und einen weiten Pullover; während die Kinder mit Lego eine Burg bauten.

Plötzlich stand Benjamin neben ihr, die gerade dabei war, Socken zusammenzulegen.

„Mum, wieso wohnt Dad nicht mehr bei uns?“, fragte der Junge und sah sie traurig an. Es war nur eine Frage der Zeit gewesen, bis eines der Kinder nachhaken würde.

„Hat er uns denn nicht mehr lieb?“, hängte Charlie an und stand mit Tränen in den Augen, seinen Teddybären in der Hand, neben ihr. Der sonst eher introvertierte Junge hatte den Nagel auf den Kopf getroffen, denn genau diese Frage stellten sich Kinder, laut des Internet-Ratgebers, in solchen Situationen. Der Gerichtstag hatte sie aufgewühlt, doch hatten sie zuvor keinerlei Anmerkungen gemacht.

„Er hat euch immer noch genauso lieb wie vorher, wie immer.“

„Dann hast du Papa nicht mehr lieb?“

„Wie kommst du darauf, Benjamin?“

„Maria hat gesagt, dass ihr Papa sie und ihre Mama nicht mehr lieb hat und daher …“, sie hatten also im Kindergarten heute darüber gesprochen. Marias Vater hatte die Familie von einer Nacht auf die andere verlassen und lebte nun mit einer neuen Frau und einem Baby in Florida. Kate kannte die Geschichte von der Mutter des Mädchens, die aus allen Wolken gefallen war. Als sich herausgestellt hatte, dass der gebürtige Italiener seit Jahren ein Doppelleben führt, hatte Beatrice, Marias Mutter, erst zum Nachdenken begonnen und allmählich das Puzzle zusammengesetzt. Auch wenn es für das kleine Mädchen unerwartet gekommen war, schien es nach gründlichem Überlegen durchaus Anzeichen gegeben zu haben, über die Jahre hinweg sogar.

Kate legte die zusammengefalteten Socken zur Seite und zog die Jungs auf ihren Schoß. „Euer Dad hat euch ganz toll lieb und ich habe euch ganz toll lieb.“

„Aber du hast Dad nicht mehr lieb?“, fragte Charlie.

„Das ist kompliziert …“ Alles war in ihrer Beziehung immer kompliziert gewesen, einfache Angelegenheiten hatte es selten gegeben. Egal worum es ging. Anfänglich war es ihr Verhältnis, der Fakt, dass man ihr Rick einfach aufs Aug‘ gedrückt hatte, um die Publicity der Polizei in den Medien zu forcieren. Dann war es dieses ewige Hin und Her – er flirtete mit ihr, sie wusste nicht mit all dem umzugehen und dann war sie quasi nach einem Sommer des Leidens, des Schmerzes und der Eifersucht schwanger mit Benjamin.

Natürlich empfand sie noch etwas für Castle. Auf der einen Seite hasste sie ihn für den Schmerz, den er ihr zugefügt hatte, den Betrug. Ehebruch. Auf der anderen Seite verband sie mit ihm so viele positive Erlebnisse, die Geburt ihrer Kinder, die ersten Schritte, das freudige Lachen. Und dann war der unglaubliche Sex gewesen, diese Art der Vertrautheit. Niemals hatte sie mehr finanzielle Sorgen gehabt und Rick hatte sie mit Sachen überrascht, einfach nur, weil er ihren Gesichtsausdruck sehen wollte, wenn sie das Seidenpapier anhob. Kurzum, Castle hatte ihr alle Sorgen abgenommen.

Und im Endeffekt neue Sorgen umgehängt.

Charlie schmiegte sich an Kate. „Mum, ich hab dich auch ganz toll lieb.“

In Augenblicken wie diesen kamen ihr die Tränen immer noch, auch wenn sie versuchte, vor den Kindern nicht zu weinen, die Starke zu mimen. In diesen Momenten dachte sie daran, wie egoistisch es auf andere wirken muss, dass sie einfach ausgezogen ist und das Leben so vieler Menschen beeinflusst, ja zerstört hat, nur um selbst nicht noch mehr verletzt zu werden. Doch diese Gedanken schüttelte sie ab, tat ihr Bestes um dies zu tun. Betrug war Betrug.

Sie liebte ihre Kinder bedingungslos und würde alles für sie geben – ihr letztes Hemd, Blut, selbst ihr Leben. Sie waren alles für sie, alles das ihr noch geblieben war.

+C+C+C+

James Bean bat Kate in seine Praxis. Der Raum war groß, hell und freundlich eingerichtet, weiß dominierte, karierte Pölster zierten die Couch, an den Wänden hingen wenige Bilder, doch diese zeigten die Landschaft der schottischen Highlands. In den Regalen standen Bücher, aber keine Fachlektüre sondern Belletristik, in weißen Regalen, die bis zur Decke reichten. Beckett war nervös und nahm auf einem der Fauteuils Platz, gegenüber stand eine beige Couch über deren Rücken eine karierte Decke lag.

Kate war nervös und die letzte Nacht, nach dem Gespräch mit ihren Jungs, hat sie nur schwer Schlaf gefunden und Michaela schien es ähnlich gegangen zu sein, denn im Endeffekt hatte die Kleine bei ihr im Bett geschlafen.

Kurz stellten sie sich einander vor und er fragte sie zu ihrer familiären Vorgeschichte aus.

„Wieso wollen sie sich scheiden lassen, Kate?“, fragte er sie direkt.

„Weil mich Rick mit seiner zweiten Exfrau betrogen hat. Die Presse hat es auch noch ausgeschlachtet.“

„Fühlen sie sich verletzt?“

„Zu tiefst“, gestand sie sich ehrlich ein.

„Wenn sie den Grad des Schmerzes auf einer Skala einordnen müssten, zwischen 1 und 10, wobei 10 das stärkste wäre …“

„12“, entkam es ihr und Tränen stiegen ihr in die Augen. Der Therapeut pausierte kurz und reichte ihr eine Box mit Taschentüchern. Er studierte die ihm beinahe fremde Frau, doch erkannte er rasch den Schmerz, den sie verspürte, wenn sie über ihren Mann sprach.

„Wie haben sie ihren Mann kennengelernt?“

Kurz erzählte Kate von ihrem ersten Aufeinandertreffen bei seiner Buchparty und wie er sich allmählich, Stück für Stück, in ihr Leben gedrängt hat. Immer wieder leuchteten ihre Augen auf, dann war es wieder ein dunkler Schleier, der sie umhüllte.

„Wann haben sie sich in ihn verliebt?“

Kate sah ihn verlegen aber zugleich nachdenkend an. Wann war das passiert? Auch wenn diese Frage so einfach zu sein schien, war die Antwort umso komplexer. „Es kam kleinweise. Anfänglich ging er mir unglaublich auf die Nerven mit seiner Art und irgendwann ging er mir ab, wenn er am Vormittag nicht in seinem Sessel saß, mir Kaffee brachte oder seine dubiosen Theorien präsentierte. Vielleicht war es im ersten Sommer, nach unserem großen Streit, weil er sich dem Mord an meiner Mutter angenommen hatte, obwohl ich ihm ausdrücklich verboten hatte, sich in mein Privatleben einzumischen.“ Sie machte eine kurze Pause. „Er hielt sich einfach nie an meine Anweisungen und stellte stets eine Herausforderung dar, weil er nur das machte, was er wollte und immer wieder Gefahr lief, angeschossen oder verletzt zu werden.“

„Da haben sie sich bereits in ihn verliebt, ganz am Anfang?“

„Verliebt vielleicht nicht, aber er hat eine besondere Rolle in meinem Leben eingenommen. Wann es wirklich passiert ist, weiß ich nicht, es war dann irgendwann einfach für alle anderen, außer mir, offensichtlich, wie es um uns stand.“ Kate fuhr sich durchs Haar, sah ihn nachdenklich an.

Dass diese Ehe auf keiner einfachen Schwärmerei beruhte, erkannte James Bean sehr schnell. Er hatte aus den Unterlagen des Gerichts, einem quasi Steckbrief, erfahren, dass sie drei Kinder hatten, nach dem ersten geheiratet hatten.

„Wie viele Kinder haben sie zusammen?“

„Drei. Benjamin ist fünf, Charlie drei und Michaela fast ein Jahr. Rick hat aus seiner ersten Ehe eine erwachsene Tochter Alexis.“

„Wollten sie drei Kinder?“

„Sie waren erwünscht, geplant war keines. Ich dachte nicht, dass ich jemals Kinder haben würde, nicht nach dem Mord an meiner Mutter. Mein Leben war mein Beruf, jetzt sind es meine Kinder.“

„Also wollten sie keine drei Kinder?“

„Benjamin passierte in einer Nacht … Charlie schneller als gedacht und Mike war wirklich ungeplant, wir hatten einige Probleme, Kleinigkeiten, und schon war ich schwanger.“

„Es gibt ja Möglichkeiten, wenn man nicht schwanger werden möchte ….“

Kate lächelte. An diese Diskussion erinnerte sie sich lebhaft. „Benji ist einfach passiert, quasi im Affekt. Und dann waren wir verheiratet und Charlie sollte kein Einzelkind bleiben, aber nach der Überlegung dauerte es genau drei Wochen und ich war wieder schwanger. Dann haben wir die Temperaturmethode angewendet, immerhin waren … sind wir … verheiratet und ein Streit … eine Nacht … und ich war mit Mike schwanger.“ Sie erinnerte sich an den positiven Schwangerschaftstest, ihren letzten, den Schock und zugleich die Vorfreude – es war immer eine Mischung aus beidem gewesen. „Aber alle drei waren gewollt. Wir haben uns über alle drei gefreut.“

„Wären sie zusammengekommen, wenn sie nicht mit Benjamin schwanger geworden wären?“

„Vielleicht … irgendwann …“ Ob sie jemals dieses Risiko eingegangen wäre, von einem Mann verletzt zu werden, von einem Charmeur, Frauenheld wie Rick, konnte sie heute nicht sagen, doch wusste Kate, dass es lange gedauert hätte. Jahre. „Ich bin kein einfacher Mensch und Rick geht irgendwohin und schon hängen ihm die Frauen am Arm, an den Lippen, schmeicheln ihn, umgarnen ihn, lassen sich ihren Busen signieren …“

„Stört sie das?“

„Manchmal … manchmal ist es zu viel“, gab sie ehrlich zu.

„Warum?“

„Ich war mit Mike schwanger und er war zu einer Filmpremiere eingeladen, natürlich geht man zusammen zu dieser, besonders weil es sich um den neuen James Bond Streifen handelte. Ich im 8. Monat, sah unmöglich aus, aber wenn man ihn alleine schicken würde, dann müssten wir die nächsten Wochen auf unzählige Charity-Veranstaltungen gehen, er kann einfach nie nein sagen. Und kaum am roten Teppich, kaum stand ich nicht neben ihm, war sofort eine andere Frau an seinem Arm … jung, blond, schlank …“

„Können sie ihm vertrauen?“, wechselte der Therapeut geschickt das Thema und studierte Kate genau, ihre Mimik, ihre Gestik, die Pausen, die sie einlegte, um eine Frage zu beantworten.

„Ich dachte, ich könnte ihm vertrauen … bis zu den Bildern in den Magazinen.“

„Gab es zuvor einen Moment  ….?“

„Nein, nicht ab dem Augenblick, an dem ich mich auf ihn wirklich eingelassen habe. Etwas Eifersucht gehört in jeder Beziehung dazu und ich gehe nicht leicht Beziehungen ein, besonders nicht längere …“

„Dann kam dieser Seitensprung, nennen wir es nun einmal so, vollkommen unerwartet?“

„Eigentlich schon. Wir hatten die üblichen Probleme, die man hat, wenn man drei kleine Kinder hat. Wenig Zeit füreinander und Michaela war gerade erst auf die Welt gekommen … bevor er nach Europa reiste auf die Buch-Promotion-Tour, daher hatten wir ….“

„Sex?“, vervollständigte der Therapeut.

„Ja, nach der Kleinen hat es etwas gedauert und ich dachte eigentlich, dass unsere Beziehung, unsere Ehe auf der richtigen Spur ist … scheinbar war ich blind.“ Kate seufzte. „Und dann die Bilder. Keine Entschuldigungs- oder Rechtfertigungsversuche …“

„Und das haben sie erwartet?“

„Es wäre typisch für ihn gewesen, er macht das sonst immer, bei jeder Kleinigkeit.“

„Hätten sie ihm denn vergeben?“

„Ich bin ausgezogen, bevor er die Möglichkeit hatte, sich rechtzufertigen.“

„Und wie funktioniert es mit den Kindern?“

Kate überlegte kurz, ob sie ihm von dem Gespräch erzählen sollte, das sie mit den Jungs vor kurzem hatte, entschied sich dann aber dagegen. „Ricks Mutter holt sie am ausgemachten Parkplatz ab und entweder sie oder Alexis bringen sie auch wieder dorthin. Dieses Wochenende habe ich allerdings einen meiner Söhne von Rick abholen müssen, weil er unbedingt nachhause wollte.“

„Wie hat es sich angefühlt, wieder in der gemeinsamen Wohnung zu stehen?“ James wusste, dass es sich hierbei um eine heikle Frage handelte, denn er hatte erkannt, dass sie eine tiefe Wunde in sich trug.

Kate stand auf und ging im Raum auf und ab, ohne es bemerkt zu haben, hatte sie ihre Highheels abgestreift und stand nun barfuß am Fenster. „Er stand dann plötzlich vor mir und alles kam hoch. Die Wut. Das Verlangen auf ihn einzuschlagen aber ihn gleichzeitig in den Arm zu nehmen. Er war für viele Jahre die wichtigste Person in meinem Leben, die, mit der ich die meiste Zeit verbrachte, die immer für mich da war, egal was passierte. Auch bevor wir ein Paar geworden sind.“

„Aber sie sind gegangen …“

„Er war mit seiner Exfrau im Bett …“, entgegnete die dunkelhaarige Frau. Kalt. Wütend. Verstört.

„Haben sie ihm je die Chance gegeben … Ich formuliere es anders. Wollten sie jemals die Gründe wissen?“

Kurze Zeit hörte man nur das Ticken der antiken Standuhr in der Ecke, die eigentlich überhaupt nicht zu den restlichen, modernen Einrichtungsgegenständen passte.

„Wieso?“ Auf der einen Seite wollte Kate natürlich wissen, was sie ihm nicht hatte geben können, das Gina besaß. Welche Bedürfnisse sie nicht befriedigt hatte. Auf der anderen Seite gab es keinen Grund, den man so einfach entschuldigen konnte, egal was es war. Egal wie sie es drehte, sie hatte noch Gefühle für diesen Mann, der ihr Leben so unglaublich verändert hatte, immerhin hatte er ihr drei kleinen Sonnenscheine geschenkt, ihr ein paar wunderbare Jahre beschwert und ihr die tiefste Wunde nach dem Tod ihrer Mutter verpasst.

Der Therapeut entließ Kate durch die Hintertüre, nachdem er den gemeinsamen Termin für den kommenden Tag bestätigt hatte.

+C+C+C+

Ende Kapitel 8

+C+C+C+

A/N: Bald folgt Ricks Teil, aber Paartherapie ist für mich absolutes Neuland, ….

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Ich lese um zu träumen, träume um zu lesen. This blog about books is partly in English and partly in German mostly because I read in both languages and sometimes it makes more sense to review in the language you read even if grammer sucks!
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