Every other Friday – Kapitel 16

caskett_by_slaveformusic-d5gxm3n - BearbeitetRick konnte sie stundenlang beim Schlafen beobachten, dies war immer so gewesen und würde sich nicht ändern. Meist war Kates Mund leicht geöffnet und ihre Zunge wanderte immer wieder über ihre rosigen Lippen.

Um sich etwas abzulenken, wanderten Ricks Augen durch das Zimmer. Es war kleiner als ihr vorheriges, ähnlich dem in ihrer letzten eigenen Wohnung. Den Großteil der einst eingelagerten Möbel entdeckte er in dem Zimmer wieder, allerdings waren die Wände nicht in derselben Farbe gestrichen, wie damals, sie waren in einem einfachen Creme-Ton gehalten. Alles schien schnell gegangen zu sein. Sonst liebte Kate die kleinen Details, hier standen einfach Möbel in einem Raum, an den Wänden hingen kaum Bilder. Eines ihrer alten Post stand in gerahmter Form am Boden und wartete darauf aufgehängt zu werden.

Und nun wirkte sie so friedlich. Ihr Haar fiel ihr ins Gesicht und zu gerne hätte Rick ihr diese aus dem Gesicht gestreift, doch wäre es unangebracht gewesen. Leider.

In den letzten Wochen, seit dem Gerichtstermin, hatte er oftmals von Kate geträumt, ihrer weichen Haut, ihren Duft und jedes einzelne Mal war er mit einer Erektion aufgewacht, die man nicht einfach durch Gedanken an etwas loswerden konnte. Und dann hatte er selbst Hand anlegen müssen, vor seinem geistigen Auge waren es Bilder von Kate gewesen – einer lachenden, sexy Kate mit offenem dunklen Haar, blauen Shorts und einem hellblauen Top. Einer junge Frau die glücklich zu sein schien und jedes Mal hatte ihn danach Reue heimgesucht. Jeder einzelne Tag ließ ihn wissen, was er verspielt  hatte. Jeder einzelne.

Nur wie konnte er sie zurückgewinnen?

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Den Luxus, sich einmal untertags aufs Bett legen zu können, um zu schlafen, den kannte Kate nicht mehr, seitdem sie ausgezogen war. Jede einzelne Minute zuhause war mit den Kindern oder Hausarbeit gefüllt, oder der Buchhaltung und Planung der nächsten Ausgaben. Und jetzt hatte sie geschlafen, einige Stunden sogar.

Doch als ihre Augen durch das Zimmer wanderten, sie die Stimmen aus dem Wohnzimmer höre, realisierte sie, dass es nicht das Loft war in dem sie sich befand sondern ihre kleine Wohnung. Trotzdem war es Ricks Stimme und Benjis, die leise lachten und redeten.

Vorsichtig schwang Kate die Beine über die Bettkante, zog sich ein am Ende des Bettes liegendes frisches T-Shirt an und ging ins Wohnzimmer. Dort fand sie Benjamin und Rick am Boden liegend vor, Bilder in Benjis neuem Bilderbuch anmalend. Auf dem Rücken des Autors lag Michaela, die mit einer gewissen Sicherheit selbst hochgekrabbelt war und schlief. Die Hände in den Stoff geballt, den Mund leicht geöffnet, die Locken ins Gesicht fallend.

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„Sie sind heute gemeinsam gekommen?“, fragte der Arzt und musterte die beiden. Immer noch saßen sie auf unterschiedlichen Enden des Sofas, doch war Kates Körperhaltung nicht mehr ganz so starr, eisig.

„Charlie ist krank und wir waren mit ihm im Spital und danach hat Rick etwas auf die Kinder aufgepasst … bei mir.“

Der Therapeut nickte nur, kommentierte nicht. Wie viel war noch notwendig, bis diese Frau endlich einsah, dass sie ohne ihn nur zur Hälfte existierte, ihr Leben ohne ihn am Kopf stand und sie die Gabe besaß, die Weitsicht, ihm zu verzeihen. Nicht um der Kinder willen, nicht wegen ihrer Finanzen – nein, alleine wegen ihres Herzens.

„Sie haben alle Fotos mitgebracht?“ Diesmal stand eine Tafel mit Magnete, ähnlich der am Revier nur kleiner, neben der Couch. „Wer möchte seine Fotos zuerst zeigen?“

Rick stand auf und pinnte seine Auswahl, die sie zuvor noch schnell aus seiner Wohnung geholt hatten, an die Tafel.

„Wieso haben sie sich für dieses Familienfoto entschieden?“

Kate musterte Rick und sah ihn fragend an. Es war schwer in Worte zu fassen, dass es genau das war, nachdem sie sich sehnte. Nur in Momenten wie diesem, war es schwer. Sehr schwer. Der Sohn krank zuhause, der Kopf woanders.

„Da war alles noch gut“, antwortete er ruhig. Bean hatte schon viele Familienfotos im Laufe der Jahre gesehen, doch keines hatte von solch einer Harmonie, Idylle gezeugt wie dieses – und es war erst vor kurzer Zeit aufgenommen worden. Es zeigte diese perfekte Familie, aber nicht in gestellter Form, wie man es von einem professionellen Fotografen haben konnte, sondern auf eine natürliche Art und Weise. Als wäre der Fotograf gerade hinzugekommen und hatte einen Moment festgehalten. Und es gab tiefe, wahrhaftige tiefe Einblicke.

„Für welches Foto haben sie sich entschieden, Kate?“

Sie pinnte eine schwarz-weiß Aufnahme an die Wand. „Es ist nicht komplett, da es nach Charlies Geburt aufgenommen wurde, ohne Alexis und Martha. Ohne diese beiden ist unsere Familie für mich unvollständig und Mike natürlich. Es ist das erste Foto, das man von Charlie aufgenommen hat.“

Bean erkannte, dass Familie in Wahrheit dasselbe für sie bedeutete, obwohl sie unterschiedliche Fotos gewählt hatten. Es war keine gestellte Familie sondern eine natürlich gewachsene. Für beide.

„Hängen sie nun beide ihre Paarfotos auf.“

Gleichzeitig sanden sie an der weißen Wand und befestigten ihre Bilder. Warfen einen raschen, hoffentlich unerkannten Blick auf das Bild des anderen, bevor sie wieder Platz nahmen. Bean konnte die getroffene Wahl erst nach ihnen sehen. Zwei Schnappschüsse, die von Freude und Intimität zeugten.

„Kate, wenn sie Ricks Foto betrachten, an was denken sie dabei?“

Sie starrte das Foto an, überlegte, was sie sagen könnte, ohne zu viel preiszugeben. „Erinnerungen. Charlie war acht Wochen alt und schlief noch bei uns im Schlafzimmer in seiner Wiege. Er schlief noch nicht durch und ich stillte ihn noch in der Nacht. Ich kam mir bei ihm wie eine einzige Milchproduktionsmaschine vor. An diesem Tag hatte Martha die Jungs eingepackt und war mit Alexis zusammen in den Park gefahren, damit wir die Möglichkeit hatten, das Kinderzimmer frisch auszumalen. Ein helles Gelb, grüne Frösche auf den Vorhängen und auf dem Teppich. Charlie sollte nun endlich in das Kinderzimmer zu Benjamin umziehen.“

„Und du hattest deine Gynäkologen Untersuchung einige Tag zuvor …“

„Die Freigabe für ehelichen Verkehr, hatte es die Ärztin genannt und gelacht. Mit Charlie im Zimmer undenkbar.“

Bean konnte die leidenschaftlichen Szenen, die sie quasi beschrieben, vor sich sehen und erkannte die umso tieferen Wunden, die Ricks Fremdgehen bei Kate hinterlassen hatte.

So ließ er sich die anderen Bilder erklären, bis alle an der kleinen Wand hingen und ein perfektes Bild der beiden erzeugten. Eigentlich konnten sie nicht ohne einander leben. Seine Reue war deutlich erkennbar, wie auch ihr Schmerz. Würde sie in der Lage sein, diese zu überwinden, um einen Neuanfang starten zu können. Es ging nicht um die Kinder, die beiden waren perfekte Eltern, miteinander oder getrennt, das war klar ersichtlich, es ging um ihre Seelen, ihre Herzen.

„Wenn sie sich diese Familienbilder ansehen, Rick, wo sehen sie sich heute?“

„Außerhalb. Ich habe keine Familie mehr, nicht so, wie wir sie hier haben.“

„Rick …“, versuchte Kate zu intervenieren.

„Nein, Kate. Familie heißt du und ich, dann die Kinder und meine Mutter. Ohne dich bi ich einfach nur ein Wochenendvater. Ich war auch heute sicher nicht deine erste Wahl, als du in der Früh angerufen hast.“

„Wir leben getrennt, Castle.“

„Du vertraust mir nicht mehr.“

„Wenn es um die Kinder geht, dann blind. Wenn es um uns geht … du hast mich betrogen, Rick, eine andere Frau geliebt. Sie geküsst. Berührt.“

„Von Liebe war niemals die Rede. Es war etwas Dummes, Naives, Unüberlegtes, vielleicht war etwas ein Hauch von Lust dabei, aber überwiegend war es Dummheit. Es hätte nicht passieren dürfen. Niemals.“

„Da hast du wohl Recht, Rick. Niemals. Hätte ich dich betrogen, würden wir nicht hier sitzen und darüber sprechen. Du hättest den gehörnten Ehemann gemimt, gelitten, mir die Kinder weggenommen, alle gegen mich aufgebracht. Wir hätten uns die Frage nach einer zweiten Chance niemals gestellt, es gäbe keine Sitzungen bei Therapeuten und die Scheidung wäre innerhalb der Mindestfrist durchgegangen.“

„Kate, das stimmt so nicht …“

„War es denn bei Meredith anders? Nein! Sie wurde mit einem anderen Mann erwischt, hat quasi am nächsten Tag die Papiere unterschrieben, dir das Kind „überlassen“ und war ausgezogen, nachdem du ihr eine großzügige finanzielle Unterstützung zugesichert hattest.“

„Meredith wollte Alexis nicht, wollte sie nie. Sie wollte nicht einmal eine 40wöchige Schwangerschaft, um ihren Körper nicht zu ruinieren. Stillen war Tabu, wie hätte denn sonst ihre Brust ausgesehen. Sobald sie aus dem Krankenhaus entlassen war, übergab sie mir Alexis und machte sich wieder an die Arbeit.“

Den Rest kommentierte Rick nicht, denn sie war im Recht. Er hätte hart reagiert und ohne Verluste gehandelt. Er hätte ihr alles genommen und nun kämpfte er darum, sie nicht zu verlieren – was für ein Unterschied. Vielleicht weil er im Leben noch nie eine Frau so geliebt hatte wie Kate, niemals. Er war verliebt gewesen, hatte sein Herz verloren, doch mit Kate Beckett war es anders gewesen. Es war eine Seelenverwandtschaft, eine Art von Anziehung, die er zuvor noch nie erlebt hatte. Diese vollkommene Übereinstimmung. Harmonie.

Am Ende der Sitzung gab ihnen Bean eine neue Aufgabe – das Gespräch mit den Kindern. Sie sollten es gemeinsam machen und dies genau planen, um von den beiden nicht überrumpelt zu werden. Natürlich setzte Bean sie damit unter Druck, aber genau das war seine Absicht. Sie sollten gemeinsam Zeit verbringen, ohne ihn, und sich darüber im Klaren werden, wie weit sie ihre Kinder informierten, wie tiefgehend die Trennung bereits war.

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„Es ist ein kleiner Coffee Shop am Ende der Straße, der diese herrliche Double Cheesecake mit Himbeeren verkauft, die du so gerne hast“, sagte Kate leise, als sie die Fotos in ihre Handtasche steckte.

„Okay“, stimmte er einfach zu, ohne irgendetwas zu hinterfragen. Er machte es von Kate abhängig, wie viel sie ihren Kindern verraten würden. Der Autor war froh, dass die Kinder noch so klein waren und von den anderen Kindern nicht erfahren hatten, was in den Boulevardblättern zu sehen gewesen ist. Wären sie bereits Teenager gewesen, hätte alles ganz anders ausgesehen.

Kate trug an diesem Abend blaue Jeans, die eng an ihren Beinen lagen und ein dunkelgrünes T-Shirt mit einem u-förmigen Ausschnitt, der den Ansatz ihre Brüste betonte. In einem Outfit wie diesem, merkte man, wie sehr sie abgenommen hatte.  Wahrscheinlich fand sie nicht einmal mehr die Zeit um regelmäßig laufen zu gehen, wer würde denn auch in dieser Zeit auf die Kinder aufpassen. Damals, in ihrem gemeinsamen Loft, lief sie dreimal pro Woche im Freien, zwei bis drei weitere Male am Laufband.

Was hatte er ihr alles mit seinem Betrug genommen?

Sie waren gemeinsam mit einem Taxi gekommen und gingen gemeinsam, nebeneinander, zu dem Coffeeshop. Während Kate einen ruhigen Tisch in einer Ecke suchte, bestellte Rick Kaffee und Cheesecake.

Kate fühlte eine gewisse Nervosität in ihr aufsteigen. Seit ihrer Trennung hatten sie keine Zeit mehr alleine zu zweit verbracht, abgesehen von der Zeit im Wartezimmer des Therapeuten, immer waren zumindest die Kinder anwesend gewesen, ein Kollege, Freund, Martha oder Alexis.

Sie suchte in ihrer Handtasche nach dem Handy, um zu sehen, ob Martha sich gemeldet hatte, wie es um die Kinder stand. Doch keine Textnachricht, kein Anruf, nichts wartete auf sie. Plötzlich stellte Rick das Tablett vor sie, stellte die Tassen mit Kaffee hinunter und den Teller mit Kuchen, zwei Gabeln dazu.

„Oder wolltest du ein eigenes Stück?“, fragte Rick beinahe schüchtern, unsicher.

„Nein, nein“, murmelte sie nur, nahm die Gabel in die Hand und nahm ein Stück. Als es schließlich in ihrem Mund war, lehnte sie sich zurück, schloss die Augen und genoss förmlich das Zergehen der Creme in ihrem Mund. Beinahe entkam ihr ein Lächeln.

„Entschuldigung“, murmelte sie leise und legte die Gabel zur Seite, nahm aus ihrer Handtasche das Notizbuch, das sie immer bei sich trug, und einen Kugelschreiber. „Wie wollen wir vorgehen?“

„Glaubst du, dass man einfach einen Plan machen kann und die Kinder lassen einem dann Punkt für Punkt abarbeiten?“

„Nein“, erklärte sie ruhig. „Aber es gibt Sachen, die man ihnen sagen kann und Punkte, über die wir nicht sprechen brauchen.“

„In Ordnung.“

„Ich werde ihnen nicht sagen, dass du mit einem anderen Menschen im Bett warst und mich betrogen hast.“  Das war ein wichtiger Punkt für sie. Die Jungs waren zu jung, um das zu verstehen. Sie waren zu jung, um zu verstehen, was Liebe war, was eine sexuelle Beziehung war. Benjamin war einmal ins Schlafzimmer gekommen, als sie sich liebten, aber er hatte sie nur groß angesehen und war wieder in sein Bett gegangen. Am nächsten Tag hatte Kate es ansprechen wollen, er war damals gerade drei Jahre alt gewesen, doch konnte sich der Junge in der Früh an nichts mehr erinnern. Sie hatten sie sich küssen gesehen, wie sie sich berührten, aber nicht mehr. Daher würden sie nicht verstehen, was zwischen Gina und Rick vorgefallen war. „Wenn sie einmal älter sind, werden sie eventuell danach fragen, dann kann man es ihnen erklären!“

„Was möchtest du ihnen denn dann sagen?“

„Dass wir einander vielleicht … nicht mehr so gerne haben?“ Ihre Stimme ließ das Ausmaß ihrer Unsicherheit nicht im Dunkeln. Fakt war immerhin, dass sie ihn immer noch mochte, ihn immer noch liebte. Nur stand diese massive Wand zwischen ihnen.

Rick konnte diesem Satz schwer zustimmen, da er nicht im Geringsten auf ihn zutraf. Vielleicht liebte er sie aktuell sogar mehr als jemals zuvor, weil er erkennen musste, wie es war, ohne ihr leben zu müssen.

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Ende Kapitel 16

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Every other Friday – Kapitel 15

caskett_by_slaveformusic-d5gxm3n - BearbeitetKate hatte sich ihren Laptop und die externe Festplatte am Donnerstagabend zum Couchtisch mitgenommen und schaute die gespeicherten Bilder durch, auf der Suche nach ihrer Hausaufgabe. Vieles und zugleich nichts kam in Frage.

Sie stieß auf Fotos, deren Existenz sie verdrängt hatte. Nacktfotos, Bikini-Posen in diversen Schwangerschaftsphasen. Zugleich aber auch Schnappschüsse und Familienfotos.

Lange starrte sie auf die erste Aufnahme von Benjamin, die sie im Spital gemacht hatte. Ihr Glück war damals so perfekt gewesen. Ebenso erging es ihr bei Charlies erstem Bild – einem richtigen Familienfoto. Rick hatte Charlie in seinen Armen und sich aufs Bett neben sie gesetzt; neben Kate saß Alexis und Benjamin über ihrer beiden Schoß. Rick, der stolze Vater. Neben ihm stand Martha, der eine Hand auf seine Schulter gelegt hatte und voller Stolz und Freude ihre Enkelkinder betrachtete. Continue reading

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Every other Friday – Kapitel 14

caskett_by_slaveformusic-d5gxm3n - BearbeitetA/N: Das Kapitel ist folgenden Lesern gewidmet: Citygirl, elfi 2503, cookiemee, RAC1969, Kristiin, Hummel und Gerda-Maria-Bavaria

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Kapitel 14

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Meinte er denn all das, das er in den zwei Blättern niedergeschrieben hatte? Dass es nicht an ihrem Körper gelegen habe, der ihn eventuell nicht mehr ansprach – dass es scheinbar anders war, hatte er heute bewiesen. Hatte er Angst gehabt, dass sie nicht zustimmen würde ihr Top abzulegen?
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Every other Friday – Kapitel 13

caskett_by_slaveformusic-d5gxm3n - BearbeitetAls Kate bei Rick vor der Türe stand, ging ihr viel durch den Kopf. Sie war das erste Mal wieder in ihrer Wohnung, ihrem gemeinsamen Zuhause. Sofort wurde ihr geöffnet, allerdings stand Alexis vor ihr.

„Pscht ….“, sagte sie leise und führte Kate ins Wohnzimmer, wo Rick am Rücken auf der Couch lag, Mike auf seiner Brust, die Jungs lagen zwischen ihm und der Rückenlehne des Sofas und alle vier schliefen. Friedlich. Wie einst. Continue reading

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Every other Friday – Kapitel 12

caskett_by_slaveformusic-d5gxm3n - BearbeitetRick saß an seinem Tisch, die Kinder schliefen bereits, es war in Samstagabend. Charlie und auch Benjamin hatten ihn gefragt, ob er Kate noch lieb habe, weil sie jetzt woanders wohnen würden. Gott sei Dank war Martha am Esstisch dabei gewesen.

„Wisst ihr Jungs“, hatte Martha zu ihnen gesagt. „Eure Eltern haben euch beide ganz toll gern, so wie sie auch Mike lieben. Und sie haben einander lieb, aber im Moment müssen sie über viele Sachen nachdenken und brauchen Zeit dafür.“

„Mom ist ganz oft traurig“, hatte Benjamin. Continue reading

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Every other Friday – Kapitel 11

caskett_by_slaveformusic-d5gxm3n - BearbeitetAuf voneinander getrennten Sofas saßen Castle und Beckett am darauffolgenden Abend im Wartebereich des Therapeuten. Sie trug Jeans und eine hellblaue Bluse, hohe Stiefel dazu, unter der Bluse ein weißes Top, das man sah, da die Bluse nur zur Hälfte zugeknöpft war. Rick trug Jeans und ein schwarzes Rundhalsshirt. Beide machten auf James einen nervösen Eindruck, der den Warteraum mittels Kameras beobachten konnte. Keiner sagte ein Wort. Kate studierte lediglich ihren Ehering und fragte sich selbst, wie lange sie diesen wohl noch tragen werde, wenn es so weitergehe; obwohl die Scheidung eingereicht war, konnte sie ihn einfach nicht ablegen. Continue reading

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Every other Friday – Kapitel 10

caskett_by_slaveformusic-d5gxm3n - BearbeitetA/N: Weil ich mehrmals gefragt wurde, wie lange die Geschichte wird: Ich kann es nicht sagen. Ich schreibe so viele Kapitel, wie ich das Gefühl habe, dass die Geschichte verlangt. So viele, bis ich glaube, dass die Geschichte, die ich erzählen möchte, erzählt ist. Gerade bei dieser hier, es ist ja ein sensibles Thema, sollte man nichts über den Hut brechen.

Zudem ist es ein langsames Vorantasten in dieser Geschichte, in der die Kinder bald noch eine wichtige Rolle bekommen werden und wir auf alle Fälle mehr Martha erleben werden.

Hier ein kleines „Zwischenkapitel“.


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Kapitel 10

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An dem Abend traf Kate natürlich noch auf Martha, die bei ihr zuhause auf die Kinder aufpasste. Sie war gerade dabei, die Jungs im Badezimmer für das Bett fertig zu machen, als Kate die Türe aufsperrte, Charlie und Benjamin liefen ihr zugleich entgegen und warfen sich in ihre Arme.

Die ältere rothaarige Schauspielerin erkannt sofort an dem Gesichtsausdruck der Polizistin, wie fertig diese war und dass sie dringend etwas Erholung bedurfte. Continue reading

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